Rezension

Barbara Claypole White – Der perfekte Sohn


Kurzbeschreibung
Harry hat es nicht leicht: Seit seine Mutter Ella nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist der Junge auf die Unterstützung seines Vaters Felix angewiesen. Dieser ist ein erfolgreicher Investmentbanker, der ganz für den Beruf lebt, und als Betreuer seines Sohnes denkbar ungeeignet.
Für Vater und Sohn beginnt eine schwierige Zeit der Neuorientierung. Sie müssen lernen, einander zu vertrauen, ohne dass Ellas ausgleichende Kraft zwischen ihnen vermitteln könnte. Es ist eine große Chance für die beiden, auch wenn es sich zunächst überhaupt nicht so anfühlt…
~ Quelle

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Meine Meinung
Obwohl ich sagen muss, dass mich das Cover zu „Der perfekte Sohn“ zunächst gar nicht angesprochen hat, wollte ich dem Buch dennoch eine Chance geben, da die bisherigen Bewertungen allesamt durchweg positiv waren, von daher war ich trotz kleinerer Skepsis sehr auf das Buch gespannt und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Die Autorin besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und locker lesen lässt. Dazu wird die Geschichte aus insgesamt drei Perspektiven erzählt, sodass man Ella, Harry und Felix hier bestens kennen lernt und ich mich auch das ein oder andere Mal in die Figuren hineinversetzen konnte.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Der siebzehnjährige Harry leidet unter dem Tourette Syndrom, sodass es dadurch bereits das ein oder andere Problem mit ihm gab. Seine Mutter Ella ist immer für ihn da und kümmert sich liebevoll um Harry, während sein Vater Felix sich eher von seinem Sohn abkapselt und sich in die Arbeit stürzt, damit die Familie gut versorgt ist. Problematisch wird es allerdings, als Ella einen Herzinfarkt erleidet und Felix sich fortan um seinen Sohn kümmern muss, was ihm allerdings nicht immer leicht fällt.

Obwohl Jugendliche mit Tourette Syndrom sicherlich eher zu bemitleiden sind, habe ich hier eine lebensbejahende und stellenweise sogar unterhaltsame Geschichte vorgefunden, sodass die Geschichte nicht zu schwer im Magen liegt und trotz vieler melancholischer und berührender Momente durchaus überzeugen konnte.

Das Cover ist für mich nicht der allergrößte Hingucker und ich muss gestehen, dass ich das Buch ohne einen Wink mit dem Zaunpfahl wohl nicht näher betrachtet hätte. Dennoch passt es gut zur Geschichte, auch wenn man hieraus deutlich mehr hätte machen können. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen umso mehr angesprochen.

Kurz gesagt: „Der perfekte Sohn“ ist ein interessantes Familiendrama über einen Jugendlichen mit Tourette Syndrom, das mich oftmals sehr berühren, aber auch unterhalten konnte, von daher kann ich das Buch nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „Barbara Claypole White – Der perfekte Sohn

Meinung? Immer her damit. :)

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