Rezension

Morten A. Strøksnes – Das Buch vom Meer


Kurzbeschreibung
Zwei Freunde in einem kleinen Boot, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen: Aus den Tiefen des Nordatlantiks wollen sie einen Eishai ziehen, jenes sagenumwobene Ungeheuer, das sich nur selten an der Oberfläche zeigt. Während sie warten, branden wie Wellen die Meeresmythen und Legenden an das Boot, und Morten A. Strøksnes erzählt von echten und erfundenen Wesen, von Quallenarten mit dreihundert Mägen, von Seegurken und Teufelsanglern. Von mutigen Polarforschern, Walfängern und Kartografen und natürlich vom harten Leben an arktischen Ufern, vom Skrei, der vielen Generationen das Überleben auf den Lofoten sicherte, von der Farbe und dem Klang des Meeres. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Das Buch vom Meer“ ist mir bereits häufig über den Weg gelaufen, allerdings hat es dann doch eine ganze Weile gedauert, bis das Buch doch noch in mein Regal einziehen durfte. Die Kurzbeschreibung hat direkt mein Interesse geweckt und ich hatte hier sehr hohe Erwartungen, die auch zum Großteil erfüllt wurden – auch wenn die Geschichte letztendlich ganz anders war, als ich im Vorfeld gedacht habe.

Besonders interessant ist hier der Schreibstil von Morten A. Strøksnes, denn man spürt auf nahezu jeder Seite, wie viel Fachwissen der Autor über das Meer und die Jagd nach Eishaien besitzt. Dazu merkt man dem Autor richtig an, wie sehr er das Meer an sich liebt und „Das Buch vom Meer“ eine Herzensangelegenheit ist. Zwar muss ich gestehen, dass ich mit so vielen Fakten nicht gerechnet habe, ich aber dennoch fast durchweg gut unterhalten wurde, was besonders an den Protagonisten liegt.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Morten und sein Freund Hugo wollen dem Alltag entfliegen und möchten sich einen Lebenstraum erfüllen: Einmal aufs hohe Meer hinaus und einen Eishai fangen. Dass sich dies doch als schwieriger als gedacht herausstellt, erschüttert die beiden Männer nicht, denn diese haben sich während der Warterei genug zu sagen und somit erzählen sie beide Schwänke aus ihrem Leben, Geschichten über das Meer und den vielen Wesen, die im Meer leben. Man muss zwar sagen, dass einige der Geschichten oftmals auch recht schonungslos und brutal sind und Vegetarier hier sicherlich das ein oder andere mal schlucken müssen, allerdings fand ich Morten und Hugo einfach sehr unterhaltsam, sodass man sich schnell in der Geschichte verlieren kann.

Das Cover ist für mich ehrlich gesagt nicht der allergrößte Hingucker, allerdings muss man sagen, dass dies immerhin sehr gut zur Geschichte passt, sodass die Covergestaltung wie immer reine Geschmacksache ist. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen umso mehr angesprochen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Das Buch vom Meer“ ist insgesamt eine spannende, unterhaltsame, aber auch schonungslose Geschichte, in der die Liebe zum Meer auf nahezu jeder Seite spürbar ist. Mir hat das Buch gut gefallen, sodass ich es nur wärmstens empfehlen kann.

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2 Kommentare zu „Morten A. Strøksnes – Das Buch vom Meer

Meinung? Immer her damit. :)

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