Rezension

[Kurzrezension] Eric Berg – Kalt


Kurzbeschreibung
Finnland. Eine abgeschiedene Moorlandschaft. Eine Internatsklasse auf Exkursion. Nacheinander verschwinden beide Lehrer. Niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist. Die Anführer der Klasse wollen die neu gewonnene Freiheit nutzen, um mal so richtig Party zu machen, andere möchten die Exkursion lieber sofort abblasen und nach Hause fahren, ein paar sind dafür selbst auf Spurensuche zu gehen, um herauszufinden, wo die Lehrer abgeblieben sind. Der finnische Betreuer Nooa, der von den Jungs bewundert und von den Mädchen umschwärmt wird, scheint immer genau zu wissen, was zu tun ist. Aber ist er wirklich der, für den er sich ausgibt? Als im schönsten Mai noch einmal Schnee fällt und der Winter mit Macht zurückkommt, verschärft sich die Situation. Ein Schüler wird tot aufgefunden. War es wirklich nur ein unglücklicher Unfall oder steckt mehr dahinter? Schließlich überschlagen sich die Ereignisse und niemand in der Gruppe kann mehr genau sagen, wer Opfer und wer Täter ist… ~ Quelle

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Meine Meinung
Bei „Kalt“ von Eric Berg gehen die Meinungen bereits seit einigen Monaten stark auseinander. Manche mögen die Geschichte, andere raten von dem Buch ab, von daher war ich schon sehr gespannt auf den Jugendthriller. Leider muss ich allerdings sagen, dass ich auch zu denen gehöre, die von der Geschichte nicht begeistert sind, da die Geschichte für meinen Geschmack einfach zu viele Schwächen besitzt.

Problem ist, dass in der Geschichte oftmals rein gar nix passiert und vieles nur vor sich hinplätschert, dann wiederum überschlagen sich die Ereignisse, nur um danach wieder in gähnende Langeweile überzugehen. Dies ist sehr schade, denn man hätte aus den abgeschiedenen Moorlandschaften so viel mehr machen können, aber leider hat dies nie zu mehr Spannung beigetragen.

Eine klasse auf Exkursion in Finnland, zwei verschwundene Lehrer, ein toter Schüler: Mehr Potential geht quasi nicht, doch leider wurden die Figuren so lieblos dargestellt, dass ich mich weder mit ihnen anfreunden, noch mit ihnen mitfiebern konnte. Dazu kommt leider, dass die Geschichte oftmals sehr vorhersehbar ist und für mich somit leider keine Überraschungen parat gehalten hat.

Das Cover ist dagegen ansehnlich und passt hervorragend zur Geschichte, sodass es hier absolut nichts zu meckern gibt. Dafür habe ich allerdings Kritik an der Kurzbeschreibung, denn diese verrät bereits viel zu viel, sodass man in der Geschichte kaum noch überrascht wird. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Kurz gesagt: „Kalt“ hätte an sich eine spannende Geschichte sein können, allerdings wurde das vorhandene Potential nie vollends genutzt, sodass ich mich weder mit den Figuren, noch mit dem Setting großartig anfreunden konnte. Dies ist sehr schade, aber manchmal soll es wohl einfach nicht sein.

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3 Kommentare zu „[Kurzrezension] Eric Berg – Kalt

  1. Ich habe vor geraumer Zeit „Das Küstengrab“ von Eric Berg gelesen und es hat mich voll überzeugt. Deshalb war ich eben recht begeistert, als ich gelesen habe, dass es Nachschub von ihm gibt.

    Nach Lektüre Deiner Rezension hat sich die Begeisterung etwas gelegt. 😉 Tatsächlich sehr schade!

    1. Wenn du von einem Werk schon begeistert warst, dann gib „Kalt“ eine Chance. 🙂 Es gibt auch viele Leser, die das Buch toll fanden, nur für mich ist in der Geschichte leider zu wenig passiert.

Meinung? Immer her damit. :)

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