Rezension

Cecelia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf


Kurzbeschreibung
Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe. Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.
~ Quelle

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Meine Meinung
Cecelia Ahern gehört bereits seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, von daher war es mal wieder Zeit ein weiteres Buch von der sympathischen Autorin zu lesen. Die Wahl fiel dabei auf „Das Jahr, in dem ich dich traf“, das bereits viel zu lange ungelesen im Regal stand. Aufgrund von vielen positiven Bewertungen waren meine Erwartungen enorm hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der Schreibstil ist mal wieder typisch für die Autorin: Locker, leicht, sehr flüssig, äußerst angenehm und dennoch schafft es die Autorin immer wieder, mich mit ihren Büchern zum Nachdenken anzuregen. Die Dialoge sind mal witzig, mal tiefgründig, aber nie holprig. Auch die Figuren sind gelungen. Sie sind zum Großteil sehr sympathisch, vielseitig und nie langweilig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden und besonders Jasmine auf ihrem Weg sehr gerne begleitet habe.

Ich muss zwar zugeben, dass ich besonders am Anfang nicht mit Jasmine warm wurde, allerdings hat sich dies nach einiger Zeit gelegt und ich konnte mich immer mehr auf ihre Gedanken und Gefühle einlassen, sodass ich sie letztendlich doch noch ins Herz schließen konnte. Ihre Geschichte ist dabei schnell erzählt: Jasmine wird aus ihrem Job entlassen und darf ein Jahr lang keine andere Stelle annehmen. Dabei kommt sie sich vollkommen verloren vor und weiß mit ihrer Zeit gar nichts mehr anzufangen.

So verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie, gestaltet ihren Vorgarten komplett um und beobachtet für ihr Leben gern ihre Nachbarschaft. Dabei begegnet sie auch immer ihren Nachbarn Matt, der ebenfalls seinen Job verloren hat und den sie zutiefst verachtet. Dennoch beobachtet sie immer wieder sein Haus und macht sich Gedanken über ihn und sein Leben.

Aber nicht nur Jasmine und ihr Nachbar Matt sind interessant, sondern auch besonders Jasmines Schwester Heather, die man einfach nur ins Herz schließen kann. Auch andere Figuren wie ihr Cousin Kevin oder auch Scott sind gut ausgearbeitet, sodass man sie ausreichend kennen lernt.

Obwohl Cecelia Ahern für ihre Liebesgeschichten bekannt ist, spielt die Liebe in dieser Geschichte nur eine kleine Rolle, denn hierbei geht es vielmehr um die Frage, wer man ist und wo man letztendlich sein möchte. Dabei macht Jasmine eine sehr gute Entwicklung durch und ich bin dankbar, dass ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte.

Das Cover ist schön anzusehen und passt perfekt zu den Momenten, in denen Jasmine einfach nur aus dem Fenster schaut und dabei ihre Nachbarn und die Welt um sich herum beobachtet. Die Kurzbeschreibung ist dagegen ein wenig schwammig, denn das Buch bietet so viel mehr als nur den Handlungsstrang, der hier thematisiert wird.

Kurz gesagt: „Das Jahr, in dem ich dich traf“ ist eine stimmige und schöne Geschichte, die sich leicht und schnell lesen lässt und dazu ans Herz geht und mich zum Nachdenken anregen konnte. Ich habe Jasmine und die anderen Figuren trotz kleinerer Schwächen sehr gerne begleitet, sodass mir die Geschichte gut gefallen hat und ich diese somit nur empfehlen kann.

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Ein Kommentar zu „Cecelia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf

Meinung? Immer her damit. :)

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