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Marta Hlín Magnadóttir/Birgitta Elin Hassell – Besessen (Dämmerhöhe #3)


Kurzbeschreibung
Krístofer liebt nichts mehr als das Parcour-Training mit seinen Freunden. Der beste Ort dafür sind die alten Ruinen. Doch als Krístofer im Keller eines der verlassenen Hochhäuser eine alte Puppe findet und sie für seine kleine Schwester mit nach Hause nimmt, ändert sich alles. Das Spielzeug mit den giftgrünen Augen wirkt merkwürdig lebendig und es verfolgt ganz eigene Pläne… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich vom ersten Band „Lautlos“ eher enttäuscht war und mich der zweite Band „Eiskalt“ begeistern konnte, war ich schon sehr gespannt darauf, wie der dritte Band „Besessen“ bei mir ankommen wird. Da die Geschichte sehr interessant klang, hatte ich relativ hohe Erwartungen, allerdings muss ich leider sagen, dass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht war.

Obwohl ich mich bereits an den eher einfachen und anspruchslosen Schreibstil von den Autorinnen gewöhnt habe, muss ich dennoch sagen, dass ich auch hier ein wenig enttäuscht bin, denn besonders bei dieser Thematik habe ich mir hier deutlich mehr erhofft. Hier hätte man so viel mehr ausschmücken und spannender gestalten können, allerdings blieb die Geschichte fast durchweg flach und ich hatte auch nicht den Eindruck, als hätte man sich große Gedanken bei den Figuren gemacht. Dies war beim zweiten Band „Eiskalt“ deutlich besser, allerdings konnte ich hier mit Kristofer rein gar nichts anfangen, denn man erfahrt so gut wie nichts über ihn.

Kristofer geht in die achte Klasse und ist mit einigen seiner Freunde in einer Parcour-Gruppe. Da sie täglich gemeinsam trainieren, suchen sie stets neue Herausforderungen und somit geht es für die Jungs direkt in die sogenannten Ruinen, einer verlassenen Siedlung, die aufgrund von diversen Unglücken von den Menschen schlagartig verlassen wurde. Dort entdeckt er in einem verlassenen Keller eine Puppe, die er unbedingt seiner Schwester zum Geburtstag schenken möchte. Was er jedoch nicht ahnt, ist, dass die Puppe eine gewisse Anziehungskraft ausstrahlt, die weit über Bewunderung hinausgeht…

Wer bereits Horrofilme wie „Annabelle“ gesehen hat, der weiß, was für eine Anziehungskraft Puppen haben können und stellenweise oft nicht das sind, was sie zu sein scheinen, von daher konnte man in „Besessen“ schon erahnen, was einen erwarten könnte. Da die Geschichte allerdings extrem flach ist und auch die Spannung immer mehr nachgelassen hat, konnte ich mich nicht allzu sehr darauf einlassen, zumal auch vieles zu vorhersehbar war. Dies ist sehr schade, denn man hätte hier deutlich mehr raus machen können.

Das Cover ist für mich leider nicht der größte Hingucker. Man sieht hier zwar viele Vögel und auch eine Art Hochhaussiedlung, allerdings ist beides kein Bestandteil der Geschichte, sodass ich das Cover als unglücklich gewählt ansehe. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, sodass ich auch dem zweiten Band gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Besessen“ zunächst wahnsinnig interessant und vor allem spannend klang, entpuppte sich die Geschichte leider als eine nur mäßig spannende und eher flache Geschichte ohne große Schockeffekte und mit unsympathischen Figuren, sodass ich letztendlich eher enttäuscht als begeistert war. Ich kann somit nur hoffen, dass der vierte Band „Glutrot“ wieder besser sein wird.

Reihenfolge
Lautlos
Eiskalt
Besessen
Glutrot

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. November 23, 2016 um 7:45 pm

Meinung? Immer her damit. :)

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