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Stephen King – Das Floß


Kurzbeschreibung
Hilfe es tut weh bitte Hilfe es tut weh ES TUT WEH ES TUT WEEEEE…« Die Sommerhäuser in Neuengland stehen längst leer. Die Jagdsaison hat noch nicht begonnen. Verlassen liegt der Cascade Lake da; keine Menschenseele weit und breit. Aus einer Bierlaune heraus unternehmen die vier Jugendlichen Deke, Randy, Rachel und LaVerne eine Spritztour zu dem entlegenen See. Sie wollen aus Jux und Tollerei zur dort geankerten Floßinsel hinausschwimmen, der herbstlichen Witterung zum Trotz. Gesagt, getan. Die vier sind aber nicht so allein auf dem See, wie sie denken. Und dann waren’s nur noch drei, und dann… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Das Floß“ ist eine knapp fünfzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland in der Kurzgeschichten-Sammlung „Blut“ erschienen ist. Da ich schon viele Kurzgeschichten der „Story Selection“-Reihe von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Gleichzeitig muss man auch sagen, dass der Autor einem hier wahrlich schwere Kost bietet, denn diese Kurzgeschichte ist durchaus brutaler und blutiger als so manch andere Geschichte aus der „Story Selection“-Reihe, die wöchentlich bei Heyne erscheint. Dennoch bleibt Stephen King seinem Schreibstil treu und beschreibt die Geschichte stets spannend und schonungslos, was mir wieder einmal sehr gefallen hat.

Hier geht es um Deke, Randy, Rachel und LaVerne, die allesamt mehr oder weniger aus einer Laune heraus zu einem abgelegten See fahren und dort mit einem kleinen Boot den See überqueren möchten. Schnell stellen sie jedoch fest, dass etwas an dem See nicht stimmt und so beginnt direkt der blutige Horror.

An sich ist das eine tolle Idee und konnte mich auch größtenteils überzeugen. Mein Problem war allerdings, dass ich sämtliche Figuren gänzlich unsympathisch fand, sodass mir deren Schicksal letztendlich schon fast egal war. Dies ist ein wenig schade, denn wäre wenigstens eine der Figuren ein wenig sympathischer, hätte ich wohl auch deutlich mehr mitgefiebert.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so erschreckend, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: Auch wenn „Das Floß“ deutlich brutaler und blutiger als manch andere Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King ist, konnte mich die Geschichte dennoch überzeugen, sodass auch dieses Ebook schnell wieder verschlungen war. Somit kann ich „Das Floß“ nur empfehlen.

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. November 7, 2016 um 7:48 pm

Meinung? Immer her damit. :)

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