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[Kurzrezension] Richard Laymon – Das Inferno


Kurzbeschreibung
Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert. ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich habe in den letzten Monaten bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von denen meist auch sehr begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Das Inferno“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte. Leider war dies ein Fehler, denn ich musste bereits früh feststellen, dass die Geschichte leider nicht mit anderen Werken des Autors mithalten kann.

Der Autor besticht zwar auch hier wieder einmal mit einem flüssigen, oftmals recht schonungslosen Schreibstil, allerdings konnte bei mir der Funke in diesem Fall nicht überspringen. Die Figuren sind zwar an sich gut ausgearbeitet und man lernt sie ausreichend kennen, allerdings waren sie mir allesamt unsympathisch, sodass mir dadurch auch stellenweise ihr Schicksal egal war. Dies ist auch der Grund, weshalb mich die Geschichte letztendlich nicht so packen konnte, wie ich es mir zuvor erhofft habe.

Hierbei geht es um ein Erdbeben, das die Stadt Los Angeles vollkommen im Griff hat. Dabei werden nicht nur viele Menschen durch die Ausmaße des Erdbebens getötet, sondern auch viele Häuser vollkommen zerstört, sodass in der Stadt der Ausnahmezustand herrscht. Dabei ist es besonders interessant zu beobachten, wie die einzelnen Figuren, wie z.B. Stanley oder auch Clint nach der Katastrophe agieren und dabei kommen auch zum Großteil ihre schlimmsten Charakterzüge hervor. Dies zu beobachten war zwar an sich stellenweise sehr spannend und interessant, allerdings hat mir immer das gewisse Etwas gefehlt, um tatsächlich mitzufiebern oder gar mit einigen Figuren Mitleid zu haben.

Das Cover trifft meinen Geschmack zwar nicht ganz, allerdings muss ich schon sagen, dass dies gut zur Geschichte passt und somit gelungen ist. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen richtig spannend und fasst nur das Nötigste zusammen, sodass man als Leser noch die ein oder andere Überraschung erleben darf.

Kurz gesagt: „Das Inferno“ ist zwar an sich wieder einmal ein spannendes und stellenweise schockierendes Buch, allerdings hat der Autor schon deutlich bessere Geschichten abgeliefert, sodass dieses hier doch recht schnell wieder vergessen ist. Die Figuren sind zwar an sich gut ausgearbeitet und auch das Setting weiß zu überzeugen, allerdings hat bei mir der nötige Funke gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Schade!

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. September 7, 2016 um 3:28 pm

Meinung? Immer her damit. :)

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