Rezension

Gabriela Jaskulla – Septembermeer


Kurzbeschreibung
Ein Segelboot im Sturm. Skeptisch beobachten die Bewohner der kleinen Ostseeinsel den Kampf der beiden Segler gegen die Wellen. Wieder irgendwelche unerfahrenen Landratten, die sich bei einem solchen Unwetter aufs Meer hinauswagen! Sie ahnen nicht, dass ihre verschworene Gemeinschaft durch die zwei Schiffbrüchigen bald gehörig aufgemischt wird: Die umtriebige Svea und der stets zögerliche Daniel wollen auf der Insel einen Neuanfang wagen – und Teil dieses neuen Lebensglücks soll eine Buchhandlung sein. Eine Buchhandlung? Hier? Überhaupt stellt die Neue viel zu viele Fragen, und er fotografiert alles und jeden, der ihm vor die Linse kommt. Doch die Neugier siegt! Es kommt zu ersten zögerlichen Annäherungen und ersten Freundschaften. Alles scheint sich zu fügen, bis etwas geschieht, womit niemand jemals gerechnet hätte… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich liebe das Meer und ganz besonders kleine Inseln, von daher war ich sehr gespannt auf „Septembermeer“ von Gabriela Jaskulla. Dennoch waren meine Erwartungen nicht übermäßig hoch, da die Thematik an sich nicht so viel bietet, allerdings muss ich sagen, dass mich die Autorin in vielerlei Hinsicht positiv überrascht hat und ich das Buch somit genossen habe.

Interessant ist hierbei der Schreibstil der Autorin, der an sich zwar angenehm, aber auch gewöhnungsbedürftig ist. Dies meine ich allerdings nicht unbedingt negativ, denn wer sich erst einmal vollends auf den Schreibstil eingelassen hat und mit gewissen Längen umgehen kann, der wird hier durchaus seinen Spaß haben. Ich muss allerdings gestehen, dass ich gut und gerne fünfzig Seiten gebraucht habe, bis ich mich auf den Erzählstil mitsamt aller Figuren einlassen konnte.

Dabei sind die Figuren wirklich gut ausgearbeitet, denn hier steht das typische Inselleben im Vordergrund, das auch gerne mal sehr ruhig verläuft, diese Ruhe allerdings auch immer mal wieder gestört wird. In diesem Fall von Daniel und Svea, einem Paar, das in Seenot gerät und von einigen Inselbewohnern deswegen eher kritisch beobachtet wird, da die meisten Inselbewohner der Meinung sind, dass da mal wieder unnötig Gefahr eingegangen wurde. Als Svea und Daniel jedoch auf der Insel bleiben wollen und sich dort ein neues Leben aufbauen, ist die Ruhe auf der Insel schnell vorbei, denn die anderen Bewohner gewöhnen sich nur schwer an das Paar und sind nicht besonders scharf auf neue Kontakte.

Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die sich Daniel und Svea annähern und sie an ihrem Leben teilhaben lassen. Dabei ist die Herangehensweise von der Autorin gut und vor allem glaubhaft beschrieben, sodass man sich in nahezu alle Figuren hineinversetzen kann.

Das Cover ist eine absolute Augenweide, denn es verursacht nicht nur eine gewisse Sehnsucht nach dem Meer, sondern auch ein Urlaubsgefühl, was nur wenige andere Cover schaffen, von daher wird es im Regal einen Ehrenplatz erhalten. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls hervorragend und hat mich vom ersten Satz an angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Septembermeer“ ist eine interessante und unterhaltsame Geschichte, die mich mit interessanten Figuren und einer gut ausgearbeiteten Geschichte überzeugen und in Urlaubsstimmung versetzen konnte. Der Schreibstil ist zwar am Anfang gewöhnungsbedürftig, allerdings lohnt es sich sehr, wenn man am Ball bleibt. Somit kann ich das Buch nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „Gabriela Jaskulla – Septembermeer

Meinung? Immer her damit. :)

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