Rezension

M.G. Leonard – Käferkumpel


Kurzbeschreibung
Eigentlich will Darkus Cuttle nur herausfinden, wieso sein Vater auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Doch plötzlich steckt er mitten in einem wahnwitzigen Abenteuer: Er wird von seinen (überaus seltsamen) Nachbarn eingesperrt und von einer Horde Käfer befreit – angeführt von Baxter, dem riesigen Nashornkäfer. Er entdeckt, dass er seine neuen krabbelnden Freunde unbedingt vor Lucretia Cutter beschützen muss. Und dass die gemeine und exzentrische Modedesignerin vor vielen Jahren mit seinem Vater an einem geheimen Projekt gearbeitet hat. Aber wie das alles zusammenhängt, kann Darkus nur mit Baxters Hilfe enträtseln. ~ Quelle

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Meine Meinung
Normalerweise bin ich nicht zwingend ein Fan von Fantasy-Büchern, in denen Tiere eine große Rolle spielen, da ich meist nicht gänzlich auf die Geschichte einlassen kann. Da „Käferkumpel“ allerdings von der Kurzbeschreibung her sehr gut klang und das Buch bereits sehr gelobt wurde, habe ich mich dennoch auf die Geschichte eingelassen und ich muss sagen, dass ich letztendlich positiv überrascht bin.

Die Autorin verwendet bei „Käferkumpel“ eine angenehme Sprache, die sich leicht und zügig lesen lässt. Aufgrund des empfohlenen Alters ist die Sprache auch nicht allzu anspruchsvoll, was ich allerdings vollkommen in Ordnung finde, da die Geschichte dennoch sehr unterhaltsam ist. Dazu sind die Dialoge sowie die Figuren gut ausgearbeitet, sodass man an der Geschichte durchaus seinen Spaß haben kann.

In „Käferkumpel“ geht es um Darkus, dessen Vater einfach spurlos verschwindet. Da Darkus und sein Onkel dies nicht akzeptieren können, wollen sie sich das Museum, in dem Darkus‘ Vater gearbeitet hat, noch einmal ausführlicher anschauen und herausfinden, wie er dort einfach verschwinden konnte. Doch schnell stellen sie fest, dass es in dem Museum nicht mit rechten Dingen zugeht, denn Darkus sieht überall Käfer, die normalerweise nicht da sein sollten, die sich aber später für ihn als Retter in größter Not erweisen, denn oftmals erhält man die Hilfe, mit der man niemals zuvor gerechnet hätte.

„Käferkumpel“ ist spannend, bringt unvorhergesehene Momente mit sich und ist dennoch kindgerecht geschrieben, sodass auch jüngere Leser an der Geschichte ihre Freude haben dürften. Dazu wird aufgezeigt, dass man keine Angst vor Insekten und Krabbeltieren haben sollte, auch wenn die Gesellschaft einem oftmals etwas anderes vermitteln möchte. Gleichzeitig überbringt die Autorin ihren Lesern auch die Botschaft, dass man mal etwas riskieren und Menschen vertrauen soll, was der Autorin dabei gut gelungen ist, ohne zu sehr den Zeigefinger zu erheben.

Das Cover ist zwar jetzt nicht der allergrößte Hingucker, überzeugt aber dennoch mit einer tollen Farbgestaltung, die immerhin ins Auge springt, dazu werden die Käfer gut ins Bild eingefügt. Die Kurzbeschreibung konnte mich dagegen schon mehr begeistern, denn diese hat mich auf Anhieb überzeugt, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Käferkumpel“ hat mich nach anfänglicher Skepsis überzeugen können, sodass ich das Buch gerne gelesen habe und unterhalten wurde. Da die Figuren dazu noch gut ausgearbeitet sind und die Geschichte so manch spannenden Moment bereit hält, habe ich hier ein tolles Abenteuer erleben dürfen. Hoffentlich wird „Käferkumpel“ noch viele weitere Leser finden.

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Ein Kommentar zu „M.G. Leonard – Käferkumpel

Meinung? Immer her damit. :)

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