Rezension

Kim Wright – Die Canterbury Schwestern


Kurzbeschreibung
Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen. ~ Quelle

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Meine Meinung
Normalerweise bin ich nicht der größte Fan von Geschichten, die das Thema „Pilgerreise“ thematisieren. Da „Die Canterbury Schwestern“ allerdings von der Kurzbeschreibung her einen sehr guten Eindruck gemacht hat, wollte ich dem Buch dennoch eine Chance geben und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde.

Hier habe ich zunächst eine eher trockene Geschichte erwartet, allerdings hat mich Kim Wright überrascht, denn obwohl es hier sehr viel um das Thema Selbstfindung und Verarbeitung geht, hat die Autorin dennoch auch viel Humor und Wortwitz in die Geschichte eingebracht, was ich zunächst nicht erwartet habe. Allerdings war es genau richtig so, denn dies hat nicht nur der Geschichte selbst, sondern auch den Figuren sehr gut getan.

Gleichzeitig liest sich die Geschichte recht zügig und flüssig, dazu lernt man die Figuren und ihre Gefühle sehr gut kennen, die Dialoge sind gut ausgearbeitet und auch das Setting ist sehr gut gewählt, sodass ich den acht Frauen auf ihrem Weg zur Selbstfindung sehr gerne gefolgt bin.

Hierbei geht es hauptsächlich um Che, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat und dennoch vor der Aufgabe ihres Leben steht, denn ihre verstorbene Mutter hat ihr den Auftrag gegeben, ihre Asche auf dem Weg von London nach Canterbury zu verstreuen. Da Che neben der Trauer um ihre Mutter auch noch unter Liebeskummer handelt, macht sie sich eher widerwillig auf den Weg und wird dabei von sieben anderen Frauen begleitet, die sich ebenfalls auf dieser Pilgerreise befinden. Dabei lernt Che nicht nur einiges über die Frauen, sondern auch über sich selbst kennen, denn jede der Frauen hat einen Einfluss auf Che, was sie zuvor nicht erwartet hat.

Dabei ist die Geschichte nicht nur interessant und emotional, sondern konnte mich auch zum Lachen bringen, denn die Autorin hat hier interessante Schicksale geschaffen, bei der auch so manche Kuriosität nicht fehlen darf. Gleichzeitig sind die Frauen aber auch so unterschiedlich und haben bereits so viel erlebt, dass mich ihre Geschichten auch sehr berührt haben und zum Nachdenken anregen konnten.

Das Cover ist wunderschön, farblich sehr stimmig und für mich ein absoluter Hingucker, der bestens zur Geschichte passt. Auch die Kurzbeschreibung wusste zu überzeugen, sodass mein Interesse sehr schnell geweckt werden konnte.

Kurz gesagt: „Die Canterbury Schwestern“ ist eine interessante und humorvolle Geschichte, die mich auf eine interessante Pilgerreise mitgenommen hat und die mich oft zum Nachdenken anregen konnte. Dementsprechend bin ich begeistert und kann das Buch nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „Kim Wright – Die Canterbury Schwestern

Meinung? Immer her damit. :)

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