Rezension

Anne Sanders – Sommer in St. Ives


Kurzbeschreibung
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte ― und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich „Sommer in St. Ives“ zuerst gar nicht auf dem Radar hatte und das Buch nur durch Zufall entdeckt habe. Da mir jedoch die Kurzbeschreibung direkt zugesagt hat, habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht.

Ein Grund für meine Begeisterung ist der wahnsinnig tolle Schreibstil, mit dem mich die Autorin direkt von der ersten Seite an begeistern konnte. Mit viel Wortwitz, tollen Dialogen und gut ausgearbeiteten Figuren, konnte mich Anne Sanders direkt in den Bann ziehen und ich habe die Geschichte an nur einem Tag verschlungen. Durch das wunderbare Setting und die detaillierten Beschreibungen bekommt man häufig das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und lernt somit auch die Figuren bestens kennen.

Hierbei geht es um die Familie Lessing, allen voran Lola und ihrer Großmutter Elvira, die ihre Familie im Sommer, nur ein Jahr nach dem Tode es Großvaters, um sich haben möchte. Dabei legt sie ihrer Familie mehr oder weniger eine Beichte ab, denn sie spricht offen wie nie zu ihrer Familie und gibt dabei Dinge preis, die mich berühren und zum Nachdenken anregen konnte. Auch Lola, ihre Eltern und Geschwister, kommen dabei ebenfalls ins Grübeln, lassen sich aber auch auf die Geschichte von Elvira ein und lernen die betagte Frau von einer ganz anderen Seite kennen.

So ernst dies auch klingen mag und so sehr die Geschichte auch zum Nachdenken anregt, so unterhaltsam ist sie auch, denn Humor ist ebenfalls sehr wichtig, genauso wie die üblichen Streitereien unter Geschwistern und Eltern, die sich zunächst nicht alle auf den Familienurlaub gefreut haben. Man bekommt hier zwar nicht das typische Urlaubsbuch, das man eher so nebenbei im Strandkorb liest, allerdings habe ich dies auch gar nicht unbedingt erwartet, sodass mich die Geschichte von Anfang an fesseln konnte.

Die Covergestaltung gefällt mir ebenfalls sehr gut. Durch das kleine Segelboot und den Vasen mit den schönen Blumen, kommt man sehr schnell in die nötige Stimmung für die Geschichte und somit konnte ich mich auch aufgrund der toll ausgearbeiteten Kurzbeschreibung direkt auf das Buch einlassen.

Kurz gesagt: „Sommer in St. Ives“ konnte mich mit einem wahnsinnig tollen Schreibstil, viel Humor, einer kleinen Liebesgeschichte und einem großartigen Setting direkt in den Bann ziehen, sodass ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe. Ich bin somit begeistert und hoffe, dass das Buch noch viele begeisterte Leser finden wird.

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2 Kommentare zu „Anne Sanders – Sommer in St. Ives

Meinung? Immer her damit. :)

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