Rezension

Stephen King – Omi


Kurzbeschreibung
Der 11-jährige George soll, während seine Mutter seinen großen Bruder im Krankenhaus besucht, auf seine blinde Großmutter aufpassen. Ihm ist nicht ganz wohl bei der Sache, hat ihm die stark übergewichtige Frau doch schon früher Angst gemacht. So richtig unwohl wird ihm aber erst, als seine Omi plötzlich stirbt… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Omi“ ist eine knapp dreißig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland erstmals in der Kurzgeschichten-Sammlung „Blut“ erschienen ist. Da ich bislang alle Kurzgeschichten der „Story Selection“ von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Man muss zwar sagen, dass die Geschichte schon dreißig Jahre alt ist, der Schreibstil aber dennoch in gewisser Art und Weise zeitgemäß wirkt, auch wenn Handys und Co. hier keinerlei Erwähnung finden. Dazu hat der Autor es mal wieder geschafft, dass die Spannung bis zum Schluss vorhanden und auch der Showdown mehr als gelungen ist.

Hierbei geht es hauptsächlich um den 11-jährigen George und dessen Großmutter, zu der von seiner Mutter geschickt wird, da diese wegen seinem Bruder ins Krankenhaus muss. Für George, der noch nie ein gutes Verhältnis zu seiner Großmutter hatte und große Angst vor ihr hat, ist das ein Horror. Noch schlimmer wird es allerdings, als seine Oma stirbt, denn er ist vollkommen überfordert und muss dazu noch mit einer ausgefallenen Telefonleitung klar kommen. Hierbei werden seine Gedanken und Ängste vom Autor sehr gut beschrieben, sodass man sich gut in George hineinversetzen kann.

Auch sonst wirkt die Geschichte insgesamt sehr stimmig. Sie gehört zwar nicht zwingend zu den besten Geschichten, die Stephen King jemals geschrieben hat, allerdings konnte ich mich dennoch in die Figuren hineinversetzen und habe die Stimmung gut aufgenommen, sodass ich mit George mitfiebern konnte. Das Ende kam zwar meiner Meinung nach etwas zu plötzlich, aber letztendlich ist es doch gut gemacht.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so schonungslos, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Omi“ ist insgesamt eine spannende und ereignisreiche Geschichte, die mich durchweg in den Bann ziehen und unterhalten konnte. Ich bin wieder einmal begeistert und kann diese Kurzgeschichte somit nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „Stephen King – Omi

Meinung? Immer her damit. :)

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