Rezension

Jennifer Estep – Das dunkle Herz der Magie (Black Blade #2)


Kurzbeschreibung
Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band „Das eisige Feuer der Magie“ in kürzester Zeit verschlungen habe, habe ich mich sehr auf den zweiten Band „Das dunkle Herz der Magie“ gefreut, den ich direkt im Anschluss lesen konnte. Hier habe ich mir wieder einmal eine spannende und magische Geschichte erhofft und ich wurde von Jennifer Estep erneut nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist nach wie vor ganz großes Kino, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und den Humor der Autorin, sowie die Dialoge zwischen Lila, Felix und Co. sehr genossen habe. Dazu muss man sagen, dass die Ähnlichkeiten zur „Mythos Academy“ weniger werden. Es findet zwar dieses Mal das große „Turnier der Klingen“ statt, sodass man sicherlich einige Kampfszenen schon aus der „Mythos Academy“ her kennt, allerdings hat mich dies in keinster Weise gestört.

Die Geschichte knüpft nicht direkt an das Ende von „Das eisige Feuer der Magie“ an, sondern ein paar Tage, bzw. Wochen später. Dabei hat man allerdings nicht das Gefühl, dass man in der Zeit irgendwann verpasst hätte, da Jennifer Estep den Leser stets auf dem Laufenden hält und man die Entwicklung der Charaktere genau verfolgen kann. Den größten Sprung hat hierbei wohl Lila gemacht, die zum ersten Mal einen Platz im Leben gefunden hat. Während sie im ersten Band noch kein Mitglied der Familie Sinclair sein wollte, wehrt sie sich nun nicht mehr und genießt den Umstand, dass es endlich Menschen in ihrem Leben gibt, auf die sie sich verlassen kann. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Mo, Felix und Devon haben sich gut weiterentwickelt und sie waren mir allesamt sympathisch.

Die größte Überraschung war für mich allerdings Deah, die Tochter von Victor Draconi, dem größten Feind der Sinclairs. Ich möchte zwar nicht sagen, dass sie mir sonderlich sympathisch ist, allerdings ist sie eine sehr interessante Figur, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Bei ihr erkennt man auch schnell, dass sie ganz anders als ihr Bruder und ihr Vater ist und vielmehr den Fokus darauf legt, das Gute in einem Menschen zu sehen. Dennoch bleiben die Draconis und die Sinclairs weiterhin erbitterte Feinde und Lila muss dringend herausfinden, was Victor gegen die Sinclairs und die anderen Familien plant.

Das Turnier der Klingen, bei dem die Familien untereinander konkurrieren, wurde von der Autorin gut ausgearbeitet. Es war stets spannend und man hat lange nicht gewusst, wer sich am Ende tatsächlich durchsetzen wird. Dabei waren vor allem die Kämpfe trotz ihrer Länge niemals langweilig, sondern von vorne bis hinten gut durchdacht. Auch gewisse Machtspielchen und Manipulationen wirkten hierbei nicht wie Fremdkörper, sondern ebenfalls gut ausgearbeitet. Selbiges gilt auch für den kompletten Verlauf der Fehde zwischen den Sinclairs und den Draconis.

Ein weiterer sehr interessanter Punkt ist die Tatsache, dass die Monster, die in der Stadt eigentlich gefürchtet sind, mittlerweile auch zu Opfern von Machtspielchen werden. Auch hier müssen Lila, Devon und Felix herausfinden, was es mit den Morden auf sich hat. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich die Auflösung am Ende etwas enttäuschend fand, da diese für mich schon recht früh erkennbar war. Dennoch ist es an sich interessant, welchen Einfluss die Monster dabei auf die Geschichte nehmen.

Das Cover ist wieder einmal ein absoluter Hingucker. Es unterscheidet sich zwar vom ersten Band nur sehr minimal und ist auch wieder mit dem Gesicht von Lila versehen, allerdings gefällt es mir weiterhin sehr und beide Bücher sehen nebeneinander toll aus. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich das Buch umgehend lesen musste.

Kurz gesagt: „Das dunkle Herz der Magie“ ist eine würdige Fortsetzung der „Black Blade“-Trilogie, die mit Spannung, Humor, großartigen Kampfszenen und vielseitigen Figuren wieder einmal bei mir punkten konnte. Ich freue mich bereits auf den dritten Band „Die helle Flamme der Magie“, der im Herbst 2016 erscheinen wird. Unbedingt lesen!

Reihenfolge
Das eisige Feuer der Magie
Das dunkle Herz der Magie
Die helle Flamme der Magie (4. Oktober 2016)

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2 Kommentare zu „Jennifer Estep – Das dunkle Herz der Magie (Black Blade #2)

Meinung? Immer her damit. :)

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