Rezension

Stephen King – Überlebenstyp


Kurzbeschreibung
Der Arzt Richard Pine strandet nur mit etwas Wasser, einigen Gerätschaften und zwei Kilo Heroin auf einer verlassenen Insel. Nachdem er beinahe ausgehungert ist, beginnen seine Beine sehr appetitlich auszusehen… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Überlebenstyp“ ist eine knapp dreißig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland erstmals in der Kurzgeschichten-Sammlung „Blut“ erschienen ist. Da ich bislang alle Kurzgeschichten der „Story Selection“ von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal überzeugen konnte.

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass die Geschichte sicherlich nicht jedermanns Sache ist, da hier doch zum Teil sehr üble Szenen geschildert werden, die definitiv das Kopfkino anregen. Einiges war selbst mir stellenweise zu heftig, sodass ich den Reader für einen kurzen Moment zur Seite legen musste. Dies muss aber in Bezug auf die Geschichte nicht zwingend negativ gemeint sein, denn Stephen King beschreibt hier auf ziemlich beeindruckende und schonungslose Art und Weise, zu was man bereit ist, wenn man mit aller Macht überleben möchte.

Hierbei geht es um Richard, der den Untergang eines Passagierschiffes nur mit Glück überlebt hat, da er ich mit einem Rettungsboot noch schnell genug retten konnte. Als dies jedoch auch Schiffbruch erleidet und er auf einer kleinen Steininsel landet, beginnt erst sein wahres Überleben, denn bis auf ein paar Bleistifte, ein Logbuch und ca. zwei Kilo Heroin, hat er nichts, was ihm auch nur ansatzweise helfen könnte.

Seinen Überlebenskampf schreibt er in das Logbuch, das er als Tagebuch nutzt. Dabei beschreibt er schonungslos seinen täglichen Kampf um Nahrung, Wasser und Heroin. Obwohl die Geschichte gerade einmal dreißig Seiten lang ist, bekommt man hier dennoch einen authentischen Einblick und lernt ihn dazu auch noch sehr gut kennen. Dabei ist besonders interessant, wieso er sich als Chirurg überhaupt als Heroinbote anbietet und wie sein bisheriges Leben verlaufen ist.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so schonungslos, dass ich direkt mehr erfahren wollte.

Kurz gesagt: „Überlebenstyp“ ist eine schonungslose, aber auch authentische Geschichte, die zwar aufgrund einiger Szenen nicht für Jedermann geeignet ist, mich aber dennoch in den Bann ziehen konnte. Für echte King-Fans ein absolutes Muss, sensiblere Leser sollten sich allerdings überlegen, ob sie diese Geschichte lesen möchten.

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2 Kommentare zu „Stephen King – Überlebenstyp

Meinung? Immer her damit. :)

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