Rezension

[Kurzrezension] Meg Mitchell Moore – Eine fast perfekte Familie


Kurzbeschreibung
Tolle Jobs, perfekte Zähne und ein schickes Haus nicht weit von der Golden Gate Bridge: Die Hawthornes dachten eigentlich, sie hätten es geschafft. Dass die älteste Tochter Angela kurz vor dem Sprung auf die Elite-Uni Harvard steht, ist da nur standesgemäß. Wenn nicht plötzlich der Verdacht aufkäme, Angela habe von der Nachbarin Aufputschmittel gestohlen… Und nicht nur die Älteste macht den Hawthornes Sorgen. Nora, der Multi-Tasking-Mutter par excellence, droht ein Acht-Millionen-Deal mit einer Traumimmobilie wegzubrechen. Schuld daran: Hesperolinon congestum, eine äußerst seltene Pflanze unter Artenschutz. Und die kleine Tochter Cecily fühlt sich plötzlich dazu berufen, Selbstmörder auf der Golden Gate Bridge zu retten… Selbst Nora schafft es bald nicht mehr, all die Feuer auszutreten, die das Familienglück bedrohen. Aber ist es nicht schon Glück, wenn eine Familie einfach nur zusammenhält, egal was da kommt? ~ Quelle

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Meine Meinung
„Eine fast perfekte Familie“ habe ich eher durch Zufall entdeckt, allerdings haben mich Kurzbeschreibung und Cover schnell angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben wollte. Obwohl ich zunächst ein wenig skeptisch war, wurden meine Zweifel sehr schnell weggespült, denn der Roman hat mich fast durchweg unterhalten.

Die Autorin hat für ihren Roman einen angenehmen, flüssigen Schreibstil verwendet, der sich rasch lesen lässt und mich zum Nachdenken anregen, aber durchaus unterhalten konnte. Die Kapitel sind so gestaltet, dass jedes Familienmitglied dabei zu Wort kommt, was mir besonders gut gefallen hat, da man diese dadurch alle gut kennen lernt und sich in sich hineinversetzen kann. Dazu muss gesagt werden, dass die Charaktere facettenreich gezeichnet wurden, sodass hier für jeden Leser etwas dabei sein dürfte.

Hier geht es in erster Linie um die Familie Hawthorne. Diese scheint auf den ersten Blick nahezu perfekt zu sein: Die Eltern im Job erfolgreich, die Kinder allesamt beliebt und – nach außen hin – fast schon Wunderkinder. Dass es jedoch bei ihnen anders sein kann, ist auf den ersten Blick nur schwer vorstellbar, allerdings hat es die Autorin geschafft, den Figuren so viele Ecken und Kanten einzuverleiben, dass man schnell merkt, dass sie eben doch nicht perfekt sind und schon gar nicht immer eitler Sonnenschein bei ihnen herrscht.

Besonders auffällig ist dabei, dass sie sich selbst und anderen etwas vorspielen, ohne es stellenweise überhaupt zu bemerken. Man findet zwar schnell heraus, dass sich keiner von ihnen wirklich wohl fühlt, allerdings wird erst im Laufe der Geschichte ersichtlich, wie sehr einige von ihnen unter der Außendarstellung leiden.

Die Covergestaltung ist schlicht, aber doch so passend, sodass dies an sich doch ganz ansehnlich ist. Ebenfalls gelungen ist die Kurzbeschreibung, die mir spontan zugesagt hat, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Eine fast perfekte Familie“ ist ein unterhaltsamer Roman, der einen sehr guten Einblick in eine fast perfekte Familie gibt und mich stellenweise auch zum Nachdenken anregen konnte. Ich bin begeistert und kann das Buch somit nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „[Kurzrezension] Meg Mitchell Moore – Eine fast perfekte Familie

Meinung? Immer her damit. :)

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