Rezension

Stephen King – Klapperzähne


Kurzbeschreibung
Bill Hogan bekommt ein Paar Klapperzähne für seinen Sohn geschenkt. Auf dem Heimweg nimmt er einen Anhalter mit und ahnt noch nichts von der entscheidenden Rolle, die der Scherzartikel in seinem Leben spielen wird. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Klapperzähne“ ist eine knapp sechzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland erstmals in der Kurzgeschichten-Sammlung „Albträume“ erschienen ist. Da ich bislang alle Kurzgeschichten der „Story Selection“ von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King mich in diesem Fall leider ein wenig enttäuscht hat.

Die Geschichte ist zwar an sich nicht schlecht und wurde auch in der typischen King-Manier spannend und ereignisreich geschrieben, allerdings hat mir in diesem Fall das gewisse Etwas gefehlt, sodass ich die Geschichte lediglich als nett einstufen würde. Dabei war das Potential der Geschichte riesengroß, allerdings hat bei allem immer das I-Tüpfelchen gefehlt, was besonders bei den Charakteren zu sehen ist.

Hierbei geht es um Bill Hogan, der seinem Sohn Spielzeug-Klapperzähne schenken möchte. Zu seiner Überraschung bekommt er diese von dem Besitzer des Ladens geschenkt und ahnt dabei nicht, dass diese sein Leben verändern können. Denn auf dem Weg nach Hause nimmt er Bryan Adams per Anhalter mit, der allerdings nur böse Absichten hat und ihn ausrauben möchte. Als es schließlich zu einem Autounfall kommt und Bill um sein Leben kämpft, kommen ihm plötzlich die Klapperzähne zur Hilfe…

An sich klingt das sehr spannend und interessant, Problem ist aber, dass mir sämtliche Figuren sehr unsympathisch waren, sodass mir das Schicksal von Bill und Bryan fast schon egal war. Es ist zwar interessant zu sehen, wie sich die Fahrt zwischen den beiden Männern entwickelt, allerdings war mir dies – auch bei einer Kurzgeschichte – einfach zu wenig, denn hier hätte man auch auf nur sechzig Seiten weitaus mehr aus der Geschichte herausholen können.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll, sodass ich direkt herausfinden wollte, was es damit auf sich hat.

Insgesamt ist „Klapperzähne“ eine nette Kurzgeschichte, die mich allerdings nicht gänzlich überzeugen konnte. Zwar erkennt man auch hier wieder den typischen King-Stil, allerdings war mir dies in diesem Fall zu wenig. Dennoch ist die Geschichte für King-Fans ein absolutes Muss. Wer ein Buch von Stephen King dagegen erstmals versuchen möchte, sollte lieber zu anderen Geschichten greifen.

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Ein Kommentar zu „Stephen King – Klapperzähne

Meinung? Immer her damit. :)

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