Rezension

Stephen King – Lunch im Gotham Café


Kurzbeschreibung
Als Steven sich auf den Weg ins Gotham Café macht, um sich dort mit seiner Frau und ihrem Scheidungsanwalt zu treffen, ahnt er noch nichts von dem blutigen Ausmaß, das dieses Treffen annehmen wird. ~ Quelle

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Meine Meinung
„Lunch im Gotham Café“ ist eine knapp siebzig Seiten lange Kurzgeschichte, die in Deutschland erstmals in der Kurzgeschichten-Sammlung „Im Kabinett des Todes“ erschien. Da ich bislang alle Kurzgeschichten der „Story Selection“ von Stephen King gelesen habe, musste auch diese unbedingt auf meinem Reader landen und ich muss sagen, das mich Stephen King wieder einmal begeistern konnte.

Der Autor kommt zwar nicht umhin, mal wieder die ein oder andere unnötige Länge in die Geschichte einzubauen, allerdings hat mich dies nicht gestört, denn dafür liest sich „Lunch im Gotham Café“ dann doch zu gut. Der Spannungsbogen war wieder einmal enorm, die Figuren perfekt gezeichnet und auch sonst hatte ich die Geschichte wieder einmal viel zu schnell ausgelesen, da mich diese nicht losgelassen hat.

Hierbei geht es um Steven, der von seiner Frau Diane vollkommen überraschend verlassen wurde. Da sie bislang jeglichen Kontaktversuch abgebrochen hat, bleibt ihm nur ein Treffen über den Scheidungsanwalt, was Steven allerdings nur über sich ergehen lässt, um sie endlich wieder zu sehen. Dass dieses Treffen im Gotham Café allerdings für einen der Beteiligten tödlich endet, hätte wohl niemand von ihnen erwartet.

Obwohl die Geschichte doch recht kurz ist, lernt man besonders Steven in der Zeit gut kennen. Er liebt Diane über alles und kann die Trennung nur schwer nachvollziehen und somit kann er diese auch nicht verarbeiten. In seiner Verzweiflung gibt er sogar das Rauchen auf, da er sich erhofft, dass Diane dadurch vielleicht zu ihm zurückkehren könnte. Diane ist dagegen abweisend, kalt und alles andere als sympathisch. Ehrlich gesagt habe ich nicht verstanden, weshalb er so an ihr hängt.

Diese Frage muss sich Steven im Laufe der Geschichte wohl auch stellen, denn plötzlich geht es nicht mehr nur um eine enttäuschte Liebe, sondern vielmehr ums blanke Überleben, bei dem ihm gleichzeitig die Augen geöffnet werden, denn hierbei spielt plötzlich auch ein Amoklauf eine wichtige Rolle.

Das Cover ist nicht besonders ansprechend und enthält lediglich den Namen des Autors und den Titel. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, denn diese liest sich so geheimnisvoll, sodass ich direkt herausfinden wollte, was es damit auf sich hat.

Kurz gesagt: Mit „Lunch im Gotham Café“ ist Stephen King wieder einmal eine spannende und ereignisreiche Kurzgeschichte gelungen, in der es nicht nur um eine unglückliche Liebe, sondern auch ums blanke Überleben geht. Für Fans ein absolutes Muss und auch für King-Neulinge bestens geeignet.

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Ein Kommentar zu „Stephen King – Lunch im Gotham Café

Meinung? Immer her damit. :)

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