Rezension

James Riley – Weltenspringer


Kurzbeschreibung
Dieses Abenteuer ist total abgefahren. Besser als Dumbledore zu retten. Das Leben wäre totlangweilig, wenn es keine coolen Bücher gäbe. Noch besser wäre es allerdings, wenn man der Held aus seiner absoluten Lieblingsreihe sein könnte, über die wirklich jeder spricht. Das weiß niemand besser als Owen. Denn als er nach einem zum Gähnen langweiligen Schultag beobachtet, wie seine Mitschülerin Bethany aus einem Buch klettert – ja, richtig, AUS EINEM BUCH –, bringt er sie dazu, ihn auf ihre nächste Reise mitzunehmen. Dabei vergisst Owen allerdings die wichtigste Regel überhaupt: Greif nie in die Geschichte ein! ~ Quelle

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Meine Meinung
„Weltenspringer“ von James Riley habe ich spontan entdeckt und es hat mich aufgrund der Kurzbeschreibung direkt angesprochen, von daher habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben. Nun, letztendlich muss gesagt sein, dass mir das Buch zwar an sich gefallen hat, die Idee allerdings alles andere als neu ist, sodass die Spannung dabei für mich oftmals auf der Strecke blieb.

Ich habe erst kürzlich das Buch „Die Buchspringer“ gelesen und ich muss sagen, dass sich hier vieles ähnelt, was doch sehr schade ist. James Riley hat zwar hier einige gute Ideen mit einfließen lassen und seiner Geschichte sehr viel Leben einverleibt, allerdings hat mir letztendlich das gewisse Etwas gefehlt. Das ist sehr schade, denn die Figuren wurden vom Autor sehr gut gezeichnet und alles andere als unsympathisch. Dazu liest sich die Geschichte leicht und locker und vor allem kindgerecht, denn das Buch ist bereits für Leser ab 10 Jahre zu empfehlen.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Owen und seine Mitschülerin Bethany. Owen ist eine Leseratte durch und durch und liebt seine Lieblingsreihe Kiel Gnomenfuß, die schon fast ein wenig mit Harry Potter zu vergleichen ist. Er ist aufgeweckt, zielstrebig, aber leider auch ein Außenseiter. Seine Mitschülerin Bethany besitzt dagegen das große Talent in Bücher hinein zu springen, sodass sie ein sogenannter Weltenspringer ist. Ihr Vater ist selbst eine Figur aus einem Buch und sie sucht ihn bereits seit geraumer Zeit vergeblich.

Owen möchte ihr helfen und wird dabei selbst zum Weltenspringer, allerdings möchte er auch unbedingt in seinem Lieblingsbuch mitmischen, was allerdings streng verboten ist, denn man darf niemals die Handlung eines Buches verändern. Da sich Owen jedoch nur schwer an die Regel halten kann, darf auch die ein oder andere Katastrophe im Laufe der Geschichte nicht fehlen.

Das Cover ist von der Farbgestaltung her sehr schön anzusehen, passt perfekt zum Buch und auch zur empfohlenen Altersgruppe. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und der Grund, weshalb ich „Weltenspringer“ unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: „Weltenspringer“ ist an sich eine schöne Geschichte rund um das Thema Bücher, allerdings ist die Thematik an sich alles andere als neu, sodass mir zu oft der Überraschungseffekt gefehlt hat. Dennoch sollte das Buch für echte Leseratten definitiv ein Blick wert sein.

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Ein Kommentar zu „James Riley – Weltenspringer

Meinung? Immer her damit. :)

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