Rezension

Carsten Sebastian Henn – Das Apfelblütenfest


Kurzbeschreibung
Jules war neun Jahre alt, als er eine Stellenanzeige in den größten und schönsten Baum im Apfelhain der Familie ritzte. Er suchte damals eine Haushälterin für seinen Vater, dem nach dem Tod seiner Frau alles über den Kopf wuchs. Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, Jules‘ Vater ist längst tot, und er selbst hat widerwillig das Hofgut übernommen, auf dem Calvados und Cidre produziert werden. Und plötzlich bewirbt Lilou sich um die Stelle bewirbt, eine fröhliche, eigensinnige junge Frau, die in dem kleinen Ort an der normannischen Küste als Heilpraktikerin arbeitet. Nach und nach öffnet sie Jules das Herz, für die Schönheit der Natur und auch für die Liebe. Doch allzu schnell müssen die beiden erkennen, wie zerbrechlich Liebe sein kann, wenn das Schicksal eingreift… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Das Apfelblütenfest“ von Carsten Sebastian Henn war eine spontane Entdeckung und ich hatte das große Glück, dass ich das Buch bereits vor dem Erscheinungstag lesen durfte. Da das Cover schön anzusehen war und auch die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend klang, hatte ich große Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht.

Eigentlich wollte ich das Buch zunächst nur kurz anlesen, um einen ersten Eindruck zu erhalten, allerdings hat mich die Geschichte mitsamt des tollen Schreibstils direkt gefangen genommen, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Obwohl die Thematik hier nicht immer heiter und leicht ist, besitzt der Autor einen angenehmen Schreibstil, der sich zügig liest, man jedoch auch gleichzeitig jedes Wort genießen kann. Die Dialoge sind sehr gut ausgearbeitet und wirken weder holprig, noch unpassend. Auch die Figuren sind liebevoll und vielseitig gezeichnet worden, sodass man diese sofort ins Herz schließt.

Hauptaugenmerk liegt dabei auf Lilou und Jules. An ihrem Geburtstag entdeckt Lilou eine Stellenanzeige, die in einen Baum eingeritzt ist, dabei suchte Jules eine Haushälterin für seinen Vater. Sie reagiert promt auf die Anzeige, muss aber feststellen, dass diese mehr als zwanzig Jahre alt ist, denn Jules selbst ist mittlerweile zweiunddreißig Jahre alt. Als sich Lilou und Jules begegnen, verlieben sich mit der Zeit ineinander, müssen aber auch erkennnen, dass eine junge Liebe oftmals mit einigen Hürden versehen ist.

Während Jules oftmals recht still erscheint, ist Lilou aufgeweckt, forsch und trägt das Herz dazu noch auf der Zunge. Meiner Meinung nach haben sich die beiden Figuren perfekt ergänzt und wirkten sehr sympathisch auf mich. Gleichzeitig konnte ich mit ihnen lachen und mitfühlen, sodass der Autor stets dafür gesorgt hat, dass man als Leser immer mittendrin ist und alles haargenau miterleben darf.

Die Covergestaltung ist wunderschön und ein absoluter Hingucker. Die Farben und die Motive passen perfekt zueinander, aber auch zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Das Apfelblütenfest“ ist eine berührende und faszinierende Liebesgeschichte, die zum Nachdenken anregt und eine gewisse Schwere mit sich bringt. Wer hier eine locker-leichte Geschichte für zwischendurch erwartet, wird enttäuscht sein, wer sich jedoch mit vielseitigen Figuren und einer tiefgründigen Geschichte auseinandersetzen möchte, der wird hier richtig sein. Empfehlenswert.

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Ein Kommentar zu „Carsten Sebastian Henn – Das Apfelblütenfest

Meinung? Immer her damit. :)

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