Rezension

Stephen King – Nona


Kurzbeschreibung
Nona und ein Anhalter reisen nach einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen dem Tramper und einem Lastwagenfahrer gemeinsam durch die Lande. Der Anhalter merkt, wie er in Nonas Gegenwart zunehmend gewalttätiger wird. ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits einige Kurzgeschichten von Stephen King gelesen habe, musste ich auch unbedingt „Nona“ lesen. „Nona“ ist die siebte Geschichte der sogenannten „Story Selection“, bei der wöchentlich eine neue Kurzgeschichte veröffentlicht wird.

Das Problem ist bei Stephen King ja immer, dass sich der Autor nur selten wirklich kurz fassen kann, von daher sind Kurzgeschichten häufiger ein wenig schwierig. Dieses Problem ist auch leider bei „Nona“ aufgetaucht. Die Geschichte ist zwar interessant, allerdings wurde sich zu sehr an kleineren Details aufgehalten, was ich dann doch ein wenig schade fand. Dennoch ist die Geschichte nach bester King-Manier wieder einmal gut ausgetüftelt und konnte für kleinere Gänsehautmomente sorgen.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Ich-Erzähler, der namenlos bleibt, lernt in einem Restaurant Nona kennen. Er ist direkt fasziniert von ihr, merkt aber auch, dass sie etwas ausstrahlt, dass ihn dazu bringt, die Fassung zu verlieren und gewalttätig zu werden. Nach einem Zwischenfall in einem Restaurant, trampt er gemeinsam mit Nona durch die Städte und bemerkt dabei immer mehr, dass in ihm eine Veränderung beginnt, die auch für seine Mitmenschen eine Gefahr darstellt.

Auffällig ist hierbei, dass die knapp sechzig Seiten lange Geschichte oftmals sehr brutal und wirr daher kommt, was aber vollkommen beabsichtigt ist und gegen Ende gut aufgelöst wird. Viele Figuren, allen voran der Ich-Erzähler, bleiben namenlos, sodass es manchmal schwer gefallen ist, sich voll und ganz auf die Figuren einzulassen. Dennoch bringt die Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise eine Faszination mit sich, sodass ich immer mehr wissen wollte, was es mit Nona und den vielen Gewalttaten auf sich hat.

Das Cover ist kein wirklicher Hingucker und ist sehr schlicht, was sehr gut zu den anderen Geschichten der „Story Selection“ passt. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen sehr gut und hat mich direkt angesprochen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: „Nona“ ist eine an sich spannende Geschichte, bei der sich King allerdings zu sehr an kleineren Details verbissen hat und die Geschichte somit unnötige Längen mit sich brachte. Dennoch ist „Nona“ für jeden King-Fan ein absolutes Muss, sodass ich die Kurzgeschichte trotz kleinerer Schwächen empfehlen möchte.

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Ein Kommentar zu „Stephen King – Nona

Meinung? Immer her damit. :)

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