Rezension

[Kurzrezension] Björn Springorum – Der Ruf des Henkers


Kurzbeschreibung
England, Mitte des 19. Jahrhunderts Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich bereits mehrfach gehört habe, dass „Der Ruf des Henkers“ an „Spook“ oder auch die „Harry Potter“-Reihe erinnern soll, wurde ich neugierig und wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben. Nun, an oben genannte Bücher hat mich das Buch zwar letztendlich nicht erinnert, allerdings hat es mir trotz kleinerer Schwächen dennoch ganz gut gefallen.

Der Schreibstil hat mir an sich ganz gut gefallen, allerdings sind manche Momente meiner Meinung nach etwas zu langatmig ausgefallen, da sich zu sehr an winzigen Details aufgehalten wurde. Dennoch war die Geschichte an sich sehr spannend und altersgerecht beschrieben worden und die Kapitel kurz und knackig geschrieben, sodass man an „Der Ruf des Henkers“ durchaus seinen Spaß haben kann.

Da die Geschichte auf eine wahre Figur basiert, ist diese nicht nur umso interessanter, sondern auch vom Autor gut recherchiert, sodass hier kaum Lücken vorhanden sind. Hierbei geht es hauptsächlich um Richard und den berühmtesten Henker Englands William Calcraft. Richard wird mehr oder weniger freiwillig zum Auszubildenden von Calcraft und zieht mit ihm durch das Land, um von Calcraft zu lernen, aber auch um zu erfahren, wieso die Menschen zum Tode verurteilt wurden. Hier ist besonders interessant, wie die beiden zusammenarbeiten und welche Geheimnisse dabei an den Tag gebracht werden. Die Nebenfiguren, allen voran Rose und Liz, finden hier ebenfalls ihren Platz in der Geschichte und sorgen für den ein oder anderen interessanten Moment.

So sehr mir hier die Geschichte gefallen hat, so muss ich allerdings auch leider zugeben, dass mir die Figuren leider allesamt nicht sympathisch waren. Normalerweise ist dies bei einem Buch ein absolutes No Go für mich, allerdings muss ich in diesem Fall sagen, dass ich den historischen Hintergrund zu interessant fand, um die Geschichte aufgrund der Figuren schlecht zu finden. Zumal hierbei gesagt werden muss, dass der Autor die Charaktere allesamt gut ausgearbeitet hat und man viele Facetten von ihnen kennen lernt.

Das Cover ist sehr schön anzusehen und passt perfekt zur Geschichte. Auch sonst kann die Buchgestaltung mit seinen Pforten zu jedem Kapitelanfang durchaus überzeugen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.

Kurz gesagt: „Der Ruf des Henkers“ ist eine spannende und interessante Geschichte mit historischem Hintergrund, die zwar ein paar kleinere Schwächen besitzt, mich aber durchaus faszinieren und in den Bann ziehen konnte.

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Ein Kommentar zu „[Kurzrezension] Björn Springorum – Der Ruf des Henkers

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