Rezension

Mark Roberts – Totenprediger (Red River City #1)


Kurzbeschreibung
Vielen ist er bekannt als der Totenprediger. Er selbst hält sich für einen Propheten; Ärzte und Polizisten hingegen nennen Adrian White einen Psychopathen, der mindestens zwölf Menschen auf dem Gewissen hat. So viele Morde konnte DCI Eve Clay ihm zumindest nachweisen, als sie ihn vor Jahren hinter Gitter brachte. Clay ermittelt gerade in einem harten Fall, in dem eine ganze Familie brutal ermordet wurde, da nimmt White plötzlich Kontakt zu ihr auf. Er sagt, diese Familie sei erst der Anfang gewesen. Und wenn Eve weitere Morde verhindern will, müsse sie ihrer eigenen Bestimmung auf den Grund gehen… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Da mir die Kurzbeschreibung von „Totenprediger“ direkt gefallen hat, wollte ich dem Thriller eine Chance geben. Ich muss zwar dazu sagen, dass meine Erwartungen hier nicht besonders hoch waren, mich das Buch aber dann doch überzeugen konnte – auch wenn es hier und da einige Schwächen mit sich bringt.

Die Geschichte ist an sich spannend gestaltet und der Autor besitzt einen angenehmen Schreibstil. Problem ist jedoch, dass mir die Geschichte fast schon zu vollgepackt ist und dabei einfach zu viel passiert. Die Morde passierten zu schnell hintereinander und somit schien es mir, als würde der Autor nur ein paar Morde abarbeiten wollen. Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn man diese erst einmal hätte verdauen können. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass manche Thriller gar nicht zu vollgepackt und zu actionreich sein können, mir war es jedoch an einigen Stellen zu viel auf einmal.

Dafür muss man allerdings auch sagen, dass „Totenprediger“ fast durchgehend spannend ist und auch viele unvorhersehbare Momente besitzt, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Die Dialoge sind interessant gestaltet, die Figuren gut ausgearbeitet und auch die Orte sind gut ausgewählt. Leider waren mir die Figuren, allen voran die Kommissarin Eve, nicht sonderlich sympathisch, was ich bei diesem Genre allerdings auch nicht zwingend erwarte. Dennoch hätte ich gerne mehr mit ihr mitfiebern wollen. Sehr interessant ist dagegen Adrian White, der wegen Mordes seit einiger Zeit in einer geschlossen Anstalt lebt.

Die Art und Weise, wie hier von Eve ermittelt wird, hat mir gut gefallen. Diese Ermittlungen haben zwar stellenweise ihre Längen, allerdings hat mich dies nur wenig gestört, da ich die Momente, in denen mal etwas weniger passiert ist, dann doch sehr genossen habe.

Das Cover ist typisch für das Genre und nett anzusehen, für mich persönlich allerdings kein Eyecatcher. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen, sodass ich das Buch gerne lesen wollte.

Kurz gesagt: „Totenprediger“ ist ein spannender und actionreicher Thriller, bei dem weniger manchmal mehr gewesen wäre. Dennoch ist die Geschichte an sich gut und bietet viele unvorhersehbare Momente, die mir gefallen haben. Für Thriller-Fans ein Muss.

Reihenfolge
Totenprediger
Dead Silent (dt. Titel unbekannt)

Advertisements

2 Kommentare zu „Mark Roberts – Totenprediger (Red River City #1)

Meinung? Immer her damit. :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s