Rezension

Mark B. Mills – Warten auf Doggo


Kurzbeschreibung
Daniels Freundin haut ab – und hinterlässt ihm nichts als einen Brief voller Beleidigungen und einen hässlichen Köter namens Doggo. Eigentlich wollte Daniel nie einen Hund, aber schon bald wird Doggo ihm ein ganz spezieller Freund. Und den kann Daniel gut gebrauchen, denn er hat nicht nur Probleme an der Liebesfront, sondern erfährt auch etwas, das sein Leben ziemlich auf den Kopf stellt. Doch auch Doggo trägt ein Geheimnis in sich, und eines Tages kann Daniel sich endlich bei ihm revanchieren… ~ Quelle

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Meine Meinung
Früher fand ich Bücher mit Tieren meist unglaublich langweilig. Nun, wo ich selbst einen Hund besitze, hat sich dies schlagartig geändert und ich finde immer mehr Gefallen an solchen Büchern, in denen ich manchmal meinen Hund wiedererkennen kann. Von daher ist es kein Wunder, dass „Warten auf Doggo“ mein Interesse wecken konnte.

Zuerst muss gesagt werden, dass mir die Geschichte zum Großteil gefallen hat und mich der Humor und auch der flotte Schreibstil durchaus überzeugen konnten. Das Problem ist hierbei allerdings, dass der Mark B. Mills mit dieser Geschichte das Rad nicht neu erfinden konnte und ich viele Szenen stellenweise schon aus anderen Büchern her kannte, von daher blieb der ganz große Überraschungsmoment für mich leider aus.

Dennoch ist die Geschichte Daniel und dem Hund Doggo durchaus unterhaltsam. Doggo ist eigentlich der Hund von Daniels Ex-Freundin, allerdings hat sie ihm den Hund nach der Trennung ohne Absprache hinterlassen, sodass Daniel nun eher unfreiwillig auf den Hund gekommen ist. Die Art und Weise, wie Herrchen und Hund miteinander umgehen und sich anfreunden, ist dafür allerdings ganz nett und konnte mich zum Teil sogar berühren. Der ganz große WOW!-Effekt, den ich mir gewünscht habe, blieb allerdings aus.

Obwohl mir die Geschichte gefallen hat, haben mir hier gewisse Spannungsmomente gefehlt. Hier liest sich zwar vieles sehr nett und auch stellenweise humorvoll, aber leider muss die Geschichte komplett ohne Highlights auskommen, was ich doch ein wenig schade finde, denn Daniel und Doggo hätten hier weitaus mehr verdient.

Das Cover ist zwar schlicht, aber dennoch schön gemacht, sodass man es sich durchaus zwischendurch mal ganz gerne anschauen kann. Die Kurzbeschreibung klang auf den ersten Blick wirklich gut, allerdings musste ich im Laufe der Geschichte merken, dass hier ansonsten nicht wirklich viel passiert und die Kurzbeschreibung somit schon zu viel vorwegnimmt. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

Insgesamt ist „Warten auf Doggo“ eine nette und teilweise humorvolle Geschichte, die man mal zwischendurch lesen kann, die allerdings ohne große Highlights auskommen muss. Für Hunde-Fans sicherlich ein Muss, ansonsten ist es wohl auch nicht schlimm, wenn man den Roman verpasst hat.

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Ein Kommentar zu „Mark B. Mills – Warten auf Doggo

Meinung? Immer her damit. :)

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