Rezension

Wolfgang Hohlbein – Pakt mit dem Tod


Kurzbeschreibung
Er hat nichts getan. Außer vielleicht, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Seine Peiniger prügeln ihn halbtot, und in den Augen seiner Gegner erblickt Herman zum ersten Mal das Böse. Das absolut Böse! Um zu überleben, geht Herman einen Pakt mit dem Tod ein, und ab sofort sind die friedlichen Tage im beschaulichen Milton, Massachusetts, vorbei. ~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Ich lese schon seit einiger Zeit immer mal wieder die Kurzgeschichten aus der „Horror Factory“ von Bastei Lübbe. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche Horrorgeschichten, die auf 50 bis 70 Seiten meist schonungslos erzählt werden. Da man diese in beliebiger Reihenfolge lesen kann, habe ich tatsächlich erst jetzt den ersten Band, nämlich „Pakt mit dem Tod“ von Wolfgang Hohlbein, gelesen.

Wolfgang Hohlbein und ich hatten es in der Vergangenheit ein wenig schwer miteinander, denn obwohl ich den Autor vor vielen Jahren sehr gerne gelesen habe, hat sich dies im Laufe der Zeit dann doch geändert, dennoch wollte ich „Pakt mit dem Tod“ eine faire Chance geben und muss sagen, dass die Geschichte an sich ganz nett ist, mich aber nicht so packen konnte, wie ich es im Vorfeld erhofft habe.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Der streng gläubige Herman ist auf dem Weg in die Kirche, um sich dort mit seinen Vater zu treffen, wird allerdings von zwei nur wenig älteren Jungen aufgehalten und verprügelt. Er schöpft jedoch noch die Kraft und versucht sich gegen die beiden anderen Kinder zu wehren. Dabei geht er allerdings einen Pakt mit dem Tod ein…

An sich klingt dies ganz interessant, allerdings ist die Geschichte für mich leider nicht schlüssig, denn die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil wird Herman von den Jungen beinahe umgebracht, im zweiten ist er plötzlich mit ihnen befreundet. Dies wollte so gar nicht für mich zusammenpassen und somit konnte ich mich leider nicht auf die Geschichte einlassen. Auch der Pakt mit dem Tod selbst wird mehr oder weniger nur angekratzt, großartige Erklärungen sind hier nicht vorhanden und auch sonst wollte der Funke einfach nicht überspringen.

Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte, denn auf einen solchen Totenkopf wird auch in der Geschichte hingewiesen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls passend und hat mich direkt neugierig gemacht.

Insgesamt ist „Pakt mit dem Tod“ eine nette Kurzgeschichte, bei der für mich allerdings keine Spannung aufkommen konnte. Gleichzeitig konnte ich auch keinerlei Verbindungen mit den Figuren aufbauen, sodass die Geschichte letztendlich nur so an mir vorbeigerauscht ist, ohne allerdings großen Eindruck zu hinterlassen. Für Hohlbein-Fans ein Muss, für Fans der „Horror Factory“ nicht zwingend lesenswert.

Advertisements

2 Kommentare zu „Wolfgang Hohlbein – Pakt mit dem Tod

  1. Ja, der Beurteilung kann ich nur zustimmen, Hohlbein lieferte da einen wenig überzeugenden Versuch im Feld moderner Horror ab bei dem ich das Gefühl hatte das er zwischen erstem und zweitem Part der Geschichte selbst nicht so recht wusste wo er hin wollte damit.

Meinung? Immer her damit. :)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s