Rezension

Stephen King – Batman und Robin haben einen Disput


Kurzbeschreibung
Sanderson, selbst nicht mehr der Jüngste, holt seinen an der Alzheimerkrankheit leidenden Vater im Altersheim ab und führt ihn zum Sonntagsessen aus. Diese Tradition pflegen sie allwöchentlich seit drei Jahren, und seit drei Jahren läuft alles immer minuziös auf die gleiche Weise ab – die gleiche Essensbestellung, die gleichen Gespräche. Und gerade als Sanderson denkt, dass nicht mehr das kleinste Fitzelchen von dem Menschen übrig ist, der ihn einst großzog, hat dieser einen hellen Moment – mit brutalem Ausgang. ~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

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Meine Meinung
Am 18. Januar 2016 erscheint „Basar der bösen Träume“, eine Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, im Heyne Verlag. Um dieses Buch noch mehr zu promoten, werden nun häppchenweise einige der Kurzgeschichten vorab als Ebook veröffentlicht. Als großer Fan von Stephen King musste ich somit einige der Geschichten direkt kaufen und habe diese auch sofort gelesen.

Nachdem ich bereits „Ein bisschen angeschlagen“ und „Moral“ gelesen und für gut befunden habe, war ich sehr auf „Batman und Robin haben einen Disput“ sehr gespannt und muss sagen, dass mich die Geschichte wieder einmal in ihren Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist zwar wieder einmal sehr salopp, allerdings auch sehr interessant gestaltet, denn trotz der schweren Thematik bin ich nur so durch die (viel zu wenigen) Seiten geflogen und habe jedes Wort geradezu verschlungen.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Sandersons Vater leidet an Alzheimer und wird von seinem Sohn, bereits seit in den Sechzigern, regelmäßig besucht. Da sein Vater fast nur noch in der Vergangenheit lebt und immer wieder von seiner verstorbenen Frau und seinem verstorbenen Bruder spricht, ist dies nicht zwingend leicht für Sanderson, der allerdings relativ gut mit seinem Vater auskommt, doch dann geraten sie in einen Unfall, der einiges verändern wird…

Obwohl man hier keinen Thriller oder gar Horror erwarten kann, hat sich King an den ganz alltäglichen „Horror“ gehalten, den Menschen durchleiden müssen, die jemanden mit Alzheimer kennen. Die Krankheit wird hierbei sehr ausführlich und authentisch thematisiert, sodass auch jeder, der mit der Krankheit noch nicht in Berührung gekommen ist, einen guten Einblick davon erhält.

Das Cover dürfte keine Überraschung sein, denn dies ist einfach das selbe wie auch bei „Basar der böse Träume“, was allerdings gut passt. Die Kurzbeschreibung liest sich vielversprechend und hat mich direkt neugierig gemacht.

Kurz gesagt: Stephen King hat mit „Batman und Robin haben einen Disput“ eine starke Geschichte geschaffen, die authentischer nicht sein kann und mich emotional sehr mitgenommen hat. Ich kann die Geschichte demnach nur empfehlen.

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4 Kommentare zu „Stephen King – Batman und Robin haben einen Disput

Meinung? Immer her damit. :)

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