Rezension

Stephen King – Ein bisschen angeschlagen


Kurzbeschreibung
Brad Franklin erwacht aus einem bösen Traum, aber seine Frau Ellen liegt neben ihm im Bett und schläft noch. Er will sie nicht wecken, weil sie nach ihrer Bronchitis Ruhe braucht. Brad geht erst einmal mit ihrem Hund Gassi und erfährt dabei vom Pförtner, dass am Nachmittag die Kammerjäger erwartet werden, die dem seltsamen Gestank nachgehen wollen, der sich die letzten Tage im Haus ausgebreitet habe. Brad macht sich anschließend auf den Weg zur Werbeagentur, bei der er arbeitet, derweil sich Ellen lieber noch ein bisschen ausruhen soll. ~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

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Meine Meinung
Am 18. Januar 2016 erscheint „Basar der bösen Träume“, eine Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, im Heyne Verlag. Um dieses Buch noch mehr zu promoten, werden nun häppchenweise einige der Kurzgeschichten vorab als Ebook veröffentlicht. Als großer Fan von Stephen King musste ich somit einige der Geschichten direkt kaufen und bin begeistert.

Den Anfang macht hierbei „Ein bisschen angeschlagen“, eine Geschichte, die zwar nicht den typischen King-Horror besitzt, dafür allerdings mit dem Leser spielt und zum Nachdenken anregt. Stephen King schreibt auch hier in seiner typischen Manier: Sehr direkt, ab und zu salopp, aber immer spannend und packend, sodass ich diese Kurzgeschichte geradezu verschlungen habe, denn jedes noch so kleine Buch, bzw. Ebook vom „Meister des Horrors“ zieht mich magisch an. Die Figuren sind trotz der Kürze sehr gut ausgearbeitet, die Dialoge sind erfrischend ehrlich, stellenweise aber auch voller Romantik.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Alles beginnt mit einem Traum, den Brad immer wieder durchlebt, allerdings scheint alles in Ordnung zu sein, sobald er aus diesem wieder erwacht. Brad arbeitet in der Werbebranche und hat dabei nicht nur ein Händchen dafür, was andere Menschen wollen, sondern besitzt auch sehr viel Phantasie, was ihm nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Privatleben mehr als hilfreich erscheint. Privat verbringt er die meiste Zeit mit Ellen, seiner geliebten Frau, die er schon seit fast dreißig Jahren kennt und diese noch wie am ersten Tag liebt, allerdings hat sich einiges verändert, seitdem Ellen an einer schweren Bronchitis erkrankt ist.

Obwohl diese Kurzgeschichte gerade einmal knapp neunundzwanzig Seiten lang ist, ist diese doch sehr intensiv, detailliert beschrieben und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen können. Hier war besonders das Ende sehr gelungen, das intensiver und emotionaler kaum sein kann.

Das Cover dürfte keine Überraschung sein, denn dies ist einfach das selbe wie auch bei „Basar der böse Träume“, was allerdings gut passt. Die Kurzbeschreibung verrät mir dagegen etwas zu viel, allerdings klingt diese auch so verlockend, dass man das Ebook nur schwer umgehen kann.

Kurz gesagt: „Ein bisschen angeschlagen“ ist ein spannender und emotionaler Vorgeschmack auf den „Basar der bösen Träume“, sodass ich der Kurzgeschichtensammlung nur noch mehr entgegensehe, demnach kann ich diese Geschichte nur empfehlen.

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4 Kommentare zu „Stephen King – Ein bisschen angeschlagen

Meinung? Immer her damit. :)

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