Rezension

[Kurzrezension] Rachel Weaver – Die Stille unter dem Eis


Kurzbeschreibung
Anna trampt durch Alaska. Als der junge Fischer Kyle sie auf der Straße aufsammelt und in seinem Pick-up mitnimmt, merken die beiden schnell, dass sie viel gemeinsam haben: Ihre Liebe zur wilden, einsamen Landschaft Alaskas, ihren starken Drang nach Unabhängigkeit und Abenteuer. Sie werden ein Liebespaar. Als man ihnen anbietet, den Winter in einem abgelegenen Leuchtturm auf einem kleinen Felsen vor der Küste Alaskas zu verbringen, stimmen sie zu. Seit der letzte Leuchtturmwärter zwanzig Jahre zuvor auf mysteriöse Weise verschwand, hat dort niemand mehr gewohnt. Das perfekte Abenteuer für das junge Paar. Doch in der Einsamkeit der Wildnis und dem immer gnadenloser hereinbrechenden Winter Alaskas wird mehr und mehr klar, dass beide ihre Geheimnisse voreinander haben… ~ Quelle

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Meine Meinung
Als ich „Die Stille unter dem Eis“ entdeckt habe, wurde ich direkt neugierig und wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben, denn dieses Buch klang einfach nur großartig. Nun, großartig war es letztendlich nicht, allerdings hat es mich gut unterhalten und mich zum Nachdenken anregen können, was ja auch schon sehr viel wert ist.

Die Autorin verwendet eine sehr ausdrucksstarke Sprache, die mich direkt in den Bann gezogen hat. Die Erlebnisse in Alaska und vor allem Annas Gedanken und Gefühle haben mich sehr fasziniert, sodass ich mich schnell auf die Handlungen einlassen konnte und immer mehr erfahren wollte. Erzählt wird die Geschichte direkt von Anna, bei der man schnell merkt, dass sie nicht unbedingt ein glücklicher Mensch ist, sondern mit vielen Erlebnissen und Gedanken zu kämpfen hat. Ebenfalls gelungen sind die Dialoge und die restlichen Figuren, die gut ausgearbeitet wurden und mit denen sich wohl jeder Leser auf die ein oder andere Art und Weise identifizieren könnte.

Neben Anna geht es auch um Kyle, den sie kennenlernt und gemeinsam spontan entscheidet, für neun Monate in einem verlassenen Leuchtturm zu wohnen. In der Wildnis können beide ihre vorgetäuschte gute Laune nicht lange standhalten und somit bröckelt die Fassade immer mehr und sie müssen sich ihren Ängsten, ihren Problemen und vor allem ihrer Vergangenheit stellen. Durch die Einsamkeit und die Tatsache, dass sie fast nur auf sich gestellt sind, ist es auch kein Wunder, dass man sich hierbei nähern kommt.

Das Cover ist schlicht, passt aber hervorragend zum Buchtitel und zur Stimmung, die im Buch herrscht. Ebenfalls gelungen ist die Kurzbeschreibung, die zwar einiges verrät, aber dennoch neugierig auf die Geschichte macht.

Insgesamt gehört „Die Stille unter dem Eis“ zu den Büchern, die den Leser bereits von der ersten Seite an an die Hand nimmt und durch eine emotionale und nachdenklich stimmende Geschichte führt, die mitten im einsamen Alaska spielt. Ich kann es nur empfehlen.

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Ein Kommentar zu „[Kurzrezension] Rachel Weaver – Die Stille unter dem Eis

Meinung? Immer her damit. :)

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