Rezension

Geneva Lee – Royal Passion (Royals #1)


Kurzbeschreibung
Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy…
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?
~ Quelle

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Meine Meinung
Im Rahmen einer Vorablese-Aktion von blanvalet hatte ich großes Glück und durfte „Royal Passion“, das erst am 18. Januar 2016 erscheint, bereits jetzt schon lesen. Da sich das Buch schon vorher auf meiner Wunschliste befand, waren meine Erwartungen besonders hoch und ich habe das Buch nach Erhalt direkt begonnen. Nun, die Geschichte konnte mich zwar insgesamt unterhalten, allerdings gibt es auch so manche Schwäche, über die ich nicht ganz hinwegsehen konnte.

Die Autorin verwendet beim Auftakt der „Royals“-Saga einen eher einfachen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Figuren und ihr Leben in royalen Kreisen werden dabei ausreichend beschrieben und auch sonst wirkt hier vieles stimmig. Was mich aber zum Großteil sehr gestört hat, war zum einen die Oberflächlichkeit, die von der ersten bis zur letzten Seite vorherrscht und die Dialoge, die meiner Meinung nach nur selten gelungen sind, denn diese waren oftmals zu plump und wollten so gar nicht zur royalen Welt passen, die einem hier präsentiert wird.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Clara und Belle haben gerade ihren Abschluss an der Oxford University gemacht. Während Belle sich nach ihrem Abschluss in die Hochzeitsplanungen stürzen möchte und ein sicheres Eheleben gegenüber der Karriere bevorzugt, möchte Clara so schnell wie möglich ihren Job antreten, eine erfolgreiche Karriere starten und die große Liebe finden. Dies ist allerdings nicht so leicht, da Belle sie immer nur mit Männern verkuppeln will, die eher Wert auf Tradition legen, denn: Adel verpflichtet! Während der Abschlussfeier trifft Clara allerdings auf den ihr damals noch unbekannten Alexander, der ein Prinz ist und gegen alles rebelliert, was der Adel ihm vorschreibt. Es ist demnach kein Wunder, dass sich Clara ausgerechnet in ihn verliebt, allerdings erlebt sie dabei auch ihr blaues Wunder, denn Alexander ist alles andere als der typische Märchenprinz.

Die Figuren, allen voran Clara, ihre beste Freundin Belle und auch Alexander, lernt man gut kennen, allerdings bin ich mit ihnen leider nicht so warm geworden, wie ich es zuvor erhofft habe. Die Autorin hat bei ihnen viel zu sehr an den Klischees eines versnobten Adels festgehalten, sodass es den Figuren oftmals an Tiefe gefehlt hat. Besonders der Anfang machte dies deutlich, denn Claras erste Frage, als sie auf Alexander trifft, ist tatsächlich, ob er, bzw. seine Familie Geld hat. So verläuft dies auch in der weiteren Geschichte ähnlich ab, was dann doch stellenweise sehr genervt hat.

Dennoch besitzt die Geschichte ihre ganz eigene Faszination und dürfte wohl das ein oder andere Mal mit der „After“-Reihe von Anna Todd verglichen werden, denn dabei sind sich die Reihen recht ähnlich: Man ist von den Figuren schnell genervt, man muss mit vielen Klischees leben, aber dennoch möchte man immer wissen, wie es mit Clara, Alexander und Co. weitergeht.

Die erotischen Szene sind mal gelungen, mal doch eher unfreiwillig komisch, da die Dialoge dabei zu salopp sind und gar nicht in die jeweilige Situation passen wollten. Dennoch hat die Autorin dafür gesorgt, dass sich die Szenen so gut wie nicht wiederholen – nicht so, wie in anderen Büchern aus selbigem Genre.

Ein absoluter Hingucker ist das wunderschöne Cover. Dieses ist zwar an sich recht schlicht, passt aber sehr gut zu dem Leben, dass einige Figuren in dem Buch vorleben, sodass es neben der Schlichtheit auch sehr edel wirkt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich sofort angesprochen.

Kurz gesagt: „Royal Passion“ ist ein gelungener Auftakt der „Royals“-Saga, der mich gut unterhalten konnte, allerdings auch so manche Schwäche besitzt. Dennoch bin ich neugierig, wie es mit den Figuren weitergehen wird, sodass ich bereits sehnlichst auf den zweiten Band „Royal Desire“ warte. „Royal Passion“ erscheint am 18. Januar 2016.

Reihenfolge
Royal Passion (18. Januar 2016)
Royal Desire (14. März 2016)
Royal Love (16. Mai 2016)

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2 Kommentare zu „Geneva Lee – Royal Passion (Royals #1)

  1. Huhu 🙂
    ich habe das Buch auch gerade zu Ende gelesen und ich muss sagen, ich bin komplett deiner Meinung, die Oberflächlichkeit, aber auch die Verbindung zur After-Reihe sind mir während des Lesens direkt ins Auge gefallen. Mir ging es aber auch mit den Protagonisten ähnlich, ziemlich nervig, aber ich musste unbedingt weiterlesen und hatte das Buch jetzt innerhalb von 3 Tagen durch.

    Liebe Grüße,

    Tani

Meinung? Immer her damit. :)

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