Rezension

Wolfgang Hohlbein – Easy Money (Mörderhotel #0.5)


Kurzbeschreibung
Craig Parker war der Missmut ins Gesicht geschrieben. Eine Niederlage nach der anderen musste der junge Versicherungsagent hinnehmen. Sein Schuldenberg wurde von Tag zu Tag größer und der Vermieter saß ihm bereits im Nacken.
Das sollte sich endlich ändern. Der nächste Kundenbesuch konnte ihm verhelfen die Mietrückstände mit einem Schlag zu begleichen. Voller Zuversicht betrat Parker das neue Hotelgebäude. Er musste diesem Hotelier eine Versicherung verkaufen! Er brauchte diese verdammte Provision! Koste es, was es wolle!
~ Quelle

Hier kann das Ebook gekauft werden!

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich nicht (mehr) der allergrößte Fan von Wolfgang Hohlbein bin und deshalb schon lange kein Buch des Autors mehr in den Händen gehalten habe. Da mich allerdings sein neuester Roman „Mörderhotel“, der im Oktober erscheint, doch sehr reizt, wollte ich der Bonus-Story „Easy Money“ unbedingt eine Chance geben.

„Easy Money“ spielt im Jahr 1893 und ist die Vorgeschichte zum Roman „Mörderhotel“. Dadurch erhält man bereits einen kleinen Einblick auf das Hotel und dem Massenmörder, der später im Hotel sein Unwesen treiben wird. Wolfgang Hohlbein beschreibt die knapp vierzigseitige Geschichte sehr spannend, gleichzeitig aber auch sehr sachlich, sodass von den Figuren meist nur sehr wenige Emotionen hervorgehen. Die Dialoge zwischen Craig Parker und dem Hotelier Dr. Holmes sind sehr gelungen und die Sprache der Zeit angepasst. Dazu werden sämtliche Räumlichkeiten so detailliert beschrieben, dass man mit der Zeit das Gefühl hat, man würde sich selbst im Hotel aufhalten.

Die Figuren haben mir dabei gut gefallen. Craig Parker arbeitet als Versicherungsagent und hat dabei alle Mühe, sich im überteuerten Chicago über Wasser zu halten, da kommt ihm das neue Hotel in der Stadt gerade richtig, denn der Hotelier Dr. Holmes möchte bei ihm eine Versicherung abschließen – mit ungeahnten Folgen.

Hier kann man nicht besonders viel zur Handlung schreiben, da diese – wie bereits weiter oben erwähnt – lediglich eine Bonus-Story ist und Geschmack auf den Hauptroman „Mörderhotel“ machen soll. Nun, bei mir ist dies zumindest gelungen, denn nun wurde meine Neugier geweckt und ich würde wahnsinnig gerne mehr über das Hotel und dem Hotelier erfahren. Einen weiteren Geschmack macht auch eine Leseprobe, die ebenfalls mit in dieser Bonus-Story, die es ausschließlich als Ebook und Audiobook gibt, enthalten ist.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Abgelichtet ist dabei das sogenannte Mörderhotel und höchstwahrscheinlich Craig Parker, der das Hotel von außen bestaunt. Dazu passt der Himmel ebenfalls sehr gut zur Stimmung in der Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und macht Lust auf mehr.

Insgesamt ist „Easy Money“ ein interessanter und spannender Vorgeschmack auf Wolfgang Hohlbeins neuestem Roman „Mörderhotel“, sodass man direkt Lust bekommt, auch dieses Werk lesen zu wollen. Leider muss man sich da noch ein wenig gedulden, denn „Mörderhotel“ erscheint erst am 8. Oktober.

Reihenfolge
Easy Money (#0.5)
Mörderhotel (8. Oktober 2015)

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2 Kommentare zu „Wolfgang Hohlbein – Easy Money (Mörderhotel #0.5)

Meinung? Immer her damit. :)

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