Rezension

Christian Endres – Rachegeist


Kurzbeschreibung
Als er seinen letzten großen Roman beendet hat, nimmt sich der schwerkranke Bestsellerautor Dylan T. Wood das Leben. Allerdings bleibt Dylan den hiesigen Sphären zunächst als Geist erhalten. So erfährt er, dass seine Frau eine Affäre mit seinem Assistenten hat, der zudem Dylans letztes Werk als sein eigenes veröffentlichen möchte. In seiner geisterhaften Form ist Dylan machtlos. Na ja, nicht ganz… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich liebe die Geschichten aus der „Horror Factory“-Reihe von Bastei Lübbe, von daher musste auch unbedingt „Rachegeist“ von Christian Endres auf meinen Ebook-Reader geladen werden und ich muss sagen, dass meine Erwartungen wieder einmal sehr hoch waren, die Geschichte diesmal allerdings nicht mithalten konnte.

Man kann dem Autor zwar nicht vorwerfen, dass er die Geschichte nicht spannend genug beschrieben hätte, allerdings muss ich leider sagen, dass mir hierbei das gewisse Etwas gefehlt hat. Zudem ist „Rachegeist“ auch die erste Geschichte aus der „Horror Factory“, die mir leider keine Gänsehaut bescheren konnte, was ich unglaublich schade finde, denn das nötige Potential war definitiv vorhanden.

Der Autor beschreibt auf knapp sechszig Seiten das Ableben des Bestsellerautors Dylan T. Wood, der nach langer Krankheit sein finales Buch beendet und danach den Freitod gewählt hat. Er bleibt jedoch als Geist zurück und muss erkennen, dass sein Leben längst nicht so war, wie er es zuvor immer gedacht hat. So muss er u.a. als Geist erleben, wie seine Frau noch vor seinem Leichnam seinen Assistenten küsst, mit dem sie bereits seit langer Zeit eine Affäre hat. Außerdem muss er sich nun ständig mit der Nachbarskatze herumschlagen, die ihn nicht nur sehen, sondern auch mit ihm sprechen kann.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte auch nicht wirklich als Horror empfunden habe, denn leider waren die Horror-Elemente hier leider Mangelware, was ich anhand der Kurzbeschreibung nicht erwartet habe. Man kann zwar sagen, dass die Rachepläne von Dylan an seiner Frau und seinem Assistenten ganz interessant waren, die Umsetzung fand ich dagegen eher mau.

Das Cover passt leider auch gar nicht zur Geschichte, denn es werden hierbei kein einziges Mal rote, bzw. glühende Augen erwähnt. Gleiches gilt leider auch für den Geist, der optisch absolut nicht zu Dylan T. Wood passt. Die Kurzbeschreibung ist dagegen gelungen und hat mich direkt neugierig gemacht.

„Rachegeist“ ist eine nette Geschichte, die sich zwar leicht und schnell lesen lässt, deren Horror-Elemente allerdings oftmals Mangelware waren, sodass hierbei leider nur wenige spannende Momente aufkamen. Für Fans der „Horror Factory“-Reihe ist die Kurzgeschichte ein absolutes Muss, ansonsten hat man nicht viel verpasst, wenn man das Ebook nicht gelesen hätte.

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2 Kommentare zu „Christian Endres – Rachegeist

Meinung? Immer her damit. :)

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