Rezension

Zoe Sugg – Girl Online (Girl Online #1)


Kurzbeschreibung
Unter dem Namen Girl Online schreibt die 15-jährige Penny einen Blog über die täglichen Dramen in der Schule. Über Jungs, über ihre verrückte Familie – und über die Panikattacken, die sie seit einiger Zeit immer wieder bekommt. Außer ihrem besten Freund Elliot weiß niemand, wer die Autorin dieses Blogs ist, dessen Fangemeinde immer größer wird. Im wirklichen Leben sinkt Pennys Fangemeinde dagegen nach einem megapeinlichen Auftritt in der Schule weit unter Null. Da kommt ein Auftrag der Eltern in New York gerade recht. Penny darf mitkommen und trifft den hinreißenden Noah, der Gitarre spielt und in den sie sich sofort verliebt. Die beiden verbringen Weihnachten und ein unvergessliches Silvester zusammen. Doch erst als sie wieder nach Hause kommt, erfährt Penny, dass Noah ihr nicht alles erzählt hat… ~ Quelle

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Meine Meinung
„Girl Online“ lag leider schon viel zu lange ungelesen auf meinem SUB, sodass ich das Buch endlich aus meinem Regal befreien und dementsprechend auch lesen wollte. Da ich bereits sehr viele positive Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch und am Ende war ich von Zoe Suggs Debüt sehr begeistert.

Es gibt hierbei jedoch einen großen Punkt, der mich stört: Es heißt zwar immer, dass die Ideen alle von Zoe Sugg stammen, allerdings wurde das Buch nicht von ihr, sondern von einer doch recht bekannten Autorin, nämlich Siobhan Curham, geschrieben. Es ist von daher für mich recht schwer zu unterscheiden, wer nun tatsächlich welchen Anteil an der Geschichte hat. Ich hätte es von daher interessant gefunden, wenn Zoe Sugg die Geschichte auch tatsächlich selbst geschrieben hätte.

Ein weiterer Kritikpunkt: Ich mag die Geschichte zwar sehr, allerdings habe ich mir hier deutlich mehr Blogartikel von Penny gewünscht, denn leider veröffentlicht sie nur einmal pro Woche einen Artikel, was ich anhand der Kurzbeschreibung doch als sehr wenig empfand. Hier habe ich eher erwartet, dass das Buch mehr aus Blogartikeln, Kommentaren und Emails bestehen würde.

Dennoch: Auch wenn ich jetzt erst einmal gemeckert habe, muss man dieses Buch einfach nur mögen, denn die Geschichte wird nicht nur sehr lebhaft erzählt, sondern deckt auch nahezu alle typischen Teenie-Dramen ab, die einem nur so passieren können: Der erste Liebeskummer, zerbrochene Freundschaften, Ängste, wenig Selbstbewusstsein und die Suche nach sich selbst.

Penny hat mir in der Geschichte sehr gut gefallen, denn ich mochte sowohl ihr Pseudonym als auch sie selbst, denn sie ist alles andere als fehlerfrei, springt oftmals geradezu in die Fettnäpfchen hinein und ist dabei wahnsinnig sympathisch. Gleiches gilt auch für ihre Familie und dem „Brooklyn-Boy“ Noah, die ich ebenfalls interessant fand. Mein absoluter Favorit ist allerdings Pennys Nachbar und bester Freund Elliot, der mich immer wieder mit seiner doch eher flippigen Art zum Lachen brachte. Zwar wird sich besonders bei ihm an sehr vielen Klischees bedient, allerdings hat mich dies kaum gestört, da ich ihn einfach unglaublich sympathisch finde.

Die Idee, dass Penny auf ihrem Blog ganz sie selbst sein kann, fand ich sehr mutig, gleichzeitig aber auch traurig, denn normalerweise sollte sie immer sie selbst sein, zu sich stehen und das nötige Selbstvertrauen haben, denn sie ist eine so tolle Figur, die sich vor anderen nicht zu verstecken braucht. Durch falsche Freunde, die sie immer wieder klein reden, ist sie allerdings lieber unter ihrem Pseudonym „Girl Online“ unterwegs, was sich jedoch auch immer mehr ändert, nachdem sie gemeinsam mit ihrer Familie und Elliot nach New York fliegt, um dort eine Hochzeit im Stil der zwanziger Jahre auszurichten.

Natürlich darf in so einem Buch auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen und diese wurde hier sehr gut in die Geschichte hineingearbeitet, sodass sie nicht fehl am Platz wirkt. Zwar fand ich, dass es hier und da etwas zu schnell ging, aber auch dies scheint in der heutigen Zeit bei Teenagern ganz normal zu sein, sodass der Verlauf zwischen Noah und Penny wohl reine Geschmacksache ist. Da ich beide Figuren allerdings sehr gern habe, sei es ihnen gegönnt.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, denn die vielen kleinen Fotos passen perfekt zu Penny und ihrem Leben, gleiches gilt auch für die Farbe, die sehr mädchenhaft wirkt und dadurch gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, da sie sich gut und stimmig liest.

Abschließend kann man sagen, dass „Girl Online“ eine zuckersüße Geschichte ist, die sämtliche Teenager-Themen abdeckt und somit sicherlich auch zukünftig noch eine große Leserschaft finden wird. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band, der im Oktober 2015 erscheinen wird.

Reihenfolge
Girl Online
Girl Online on Tour (Oktober 2015)
???

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3 Kommentare zu „Zoe Sugg – Girl Online (Girl Online #1)

Meinung? Immer her damit. :)

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