Rezension

Lucy Hounsom – Die Legenden von Mond und Sonne: Naris


Kurzbeschreibung
Wie rettet man eine verlorene Welt? Stürme peitschen das Land und die Geister der Menschen vergehen in einem Wahnsinn, der sich wie eine Seuche verbreitet. Dass die verborgenen Fähigkeiten der jungen Kyndra Vale der Schlüssel zur Zerstörung und gleichzeitig zur Rettung des Landes Mariar sein könnten, ahnt noch niemand…
Bei der Zeremonie zum Eintritt in die Gesellschaft der Erwachsenen geschieht etwas Unvorstellbares: Ein heiliges Artefakt zerbricht unter der Berührung der jungen Kyndra. Kurz darauf verwüstet ein Sturm ihr Dorf und die Bewohner geben dem Mädchen die Schuld an all dem Unglück. Die Situation droht zu eskalieren – bis zwei Fremde auftauchen und Kyndra mit Kräften, die seit Jahrhunderten nicht mehr gewirkt worden waren, in Sicherheit bringen. Gemeinsam fliehen sie zu der versunkenen Festung Naris, doch hier erwarten sie Intrigen, Fanatiker und Rebellen. In den unterirdischen Hallen findet Kyndra aber auch ihr wahres Ziel, und sie muss Verrat und Wahnsinn bekämpfen, um sich letztlich ihrem Schicksal zu stellen.
~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, das ich nicht der allergrößte Fan von High Fantasy Geschichten bin und nur selten ein solches Buch in die Hand nehme. „Die Legenden von Mond und Sonne: Naris“ klang im ersten Moment jedoch so interessant, dass ich dem Buch eine Chance geben wollte. Letztendlich muss ich aber sagen, dass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht bin.

Ich habe mir hier eine spannende Geschichte, die ich jedoch nur zum Teil bekommen habe. Die Autorin verknüpft hier sehr viele Ideen auf einmal, was einerseits zwar nett ist, die Geschichte dadurch aber deutlich überladen wirkt. Es kommt also vor, dass auf einigen Seiten fast schon zu viel geschieht, während in anderen Teilen der Geschichte rein gar nichts passiert ist, sodass in dieser Geschichte ein deutliches Ungleichgewicht herrscht.

Dies hätte man besser regeln können, indem man die Geschichte entweder um mindestens fünfundsiebzig bis hundert Seiten gekürzt oder den Spannungsbogen anders gelegt hätte, sodass die Geschichte durchgehend spannend gewesen wäre. Dennoch ist hier sehr viel Potential zu erkennen, außerdem ist die Geschichte bei Weitem nicht so schlecht, wie es vielleicht klingen mag. Die Dialoge sind der Zeit angepasst, die Figuren ausführlich beschrieben und auch sonst mag hier vieles zusammenpassen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und für mich ein Pluspunkt. Kyndra, die in der Geschichte deutlich im Vordergrund steht, hat mir hierbei mit ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und ihrem Wesen wirklich gut gefallen. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Bregenne und Nediah fand ich interessant, allerdings deutlich blasser als Kyndra, was ich jedoch nicht allzu schlimm fand.

Die Geschichte selbst hat wie gesagt sehr viele interessante Ansätze. Kyndra, die lange Zeit nicht wusste, was ihre tatsächliche Bestimmung ist, muss sich auf eine lange Reise nach Naris begeben, in der einiges passiert. Die Landschaften werden dabei besonders schön beschrieben, sodass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte.

Das Cover ist dagegen wunderschön, bei dem die Landschaft schon perfekt dargestellt wird. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls sehr ansprechend, sodass ich dem Buch eine Chance geben wollte.

Lucy Hounsom hat mit dem Auftakt der „The Worldmaker“-Trilogie sicherlich vieles richtig gemacht, allerdings hatte die Geschichte auch ihre Längen, was ich sehr schade finde, denn ich habe mich manchmal dabei ertappt, wie ich mich stellenweise schon fast gelangweilt habe. Dennoch ist die Geschichte an sich gut und bietet viel Potential, sodass Fans von High Fantasy diesem Buch eine Chance geben sollte.

Reihenfolge
Naris
???
???

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Meinung? Immer her damit. :)

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