Bücher allgemein

Von Astrid Lindgren bis Carlos Ruiz Zafón: Meine 15 Lieblingsbücher!


Kennt ihr das? Ihr bekommt von einem Verlag oder von einem anderen Blogger einen Fragebogen oder ein Stöckchen, indem ihr euer Lieblingsgenre, euren Lieblingsautor und das absolute Lieblingsbuch angeben müsst? Ich muss gestehen, dass ich hierbei immer unglaublich überfordert bin, denn ich kann noch so lange überlegen: Ich kann mich einfach nicht entscheiden!

Mit meinen über dreißig Jahren habe ich schon tausende von Büchern gelesen, wie soll man sich da bitte entscheiden können? Kann man wirklich nur ein einziges Buch benennen, wo es auf dieser Welt doch so viele wunderbare Bücher gibt? Ich habe mich mit der Frage mal länger auseinandergesetzt und am Ende fünfzehn Bücher nennen können, die mir viel bedeuten und die ich einfach nicht mehr missen möchte. Die Reihenfolge sagt hierbei nicht aus.

51IKt0G5W4L._SL250_„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ war der Beginn meiner großen Liebe zu Harry Potter. Meine Oma dachte damals, dass ich die ersten beiden Bände schon gelesen hätte, allerdings habe ich mich von der Reihe so gut es ging ferngehalten, da mir manche Fans mit ihren selbstgenähten Zauberumhängen und Co. unglaublich auf die Nerven gegangen sind und ich mich daher geweigert habe, die Reihe zu lesen. Als ich den dritten Band jedoch damals druckfrisch geschenkt bekommen habe und ich ein paar Seiten angelesen habe, ist es um mich geschehen und ich habe die ersten drei Bücher innerhalb von vier Tagen verschlungen. Kein Wunder also, dass ich zum absoluten Fan der Reihe wurde und jedes Buch am Erscheinungstag lesen musste. Dennoch: Einen solchen Umhang werde ich trotzdem niemals tragen!
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51w76WgEGFL._SL250_Außerdem gehört noch „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe das Buch noch in der selben Nacht verschlungen und konnte einfach nicht aufhören. Für mich war es einfach das perfekte Ende, denn ich habe viel gelacht, viel geweint, mit und um einige Figuren getrauert und am Ende war für mich tatsächlich alles gut, denn dies war ein Ende, mit dem ich tatsächlich mehr als leben konnte. Gut, das Ende im gleichnamigen Film wurde eher ins Lächerliche gezogen, aber ja nu… Letztlich kann ich der Autorin für diese bezaubernde Reihe einfach nicht genug danken.
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51x1JVxgu8L._SL250_„Schau mal, wir haben ein neues Buch bekommen. Könnte dir gefallen!“ sagte damals eine Freundin zu mir, die zu dem damaligen Zeitpunkt in einer Buchhandlung gearbeitet hat. Die Rede war von „Eine wie Alaska“ von John Green. Ich hielt das Buch damals also druckfrisch in den Händen und habe es einfach gelesen, ohne dabei die Kurzbeschreibung zu kennen und ich habe mich von Anfang an in dieses Buch und John Greens Schreibstil verliebt. Seit diesem Tage, ich glaube, es ist schon fast acht Jahre her, habe ich das Buch mehrfach auf Deutsch und Englisch gelesen und besitze gleich mehrere Ausgaben davon. Für mich eines der besten Bücher von einem meiner absoluten Lieblingsautoren.
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51UH0SogP2L._SL250_Ein absolutes Lieblingsbuch ist auch „Dolores“ von Stephen King. Obwohl das Buch schon viele Jahre auf dem Buckel hat und bereits verfilmt wurde, habe ich dieses geniale Werk tatsächlich erst im Jahr 2013 gelesen. Damals im Urlaub am Strand, vor mir die Nordsee, über mir die Sonne und ich konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen. Viele Stunden später war das Buch ausgelesen und ich hatte den Sonnenbrand meines Lebens, weil ich um mich herum nichts mehr wahrgenommen habe. So muss ein Buch einfach sein: Spannend, vielseitig und mit interessanten Figuren versehen. Jetzt fehlt nur noch die Verfilmung, die ich leider immer noch nicht gesehen habe.
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51ey6bGZLeL._SL250_Außerdem muss ich hier auch „Bis(s) zum Morgengrauen“, den ersten Band der „Twilight“-Reihe nennen. Einige würden sich hierbei vielleicht schämen und das Buch als Jugendsünde abstempeln, mir hat es jedoch damals viel bedeutet. Ich war bis dato nie der große Fan von Vampiren und habe auch Jugendbücher mit Fantasyelementen eher gemieden, aber dies hat sich durch diese Reihe schlagartig geändert. Hätte ich das Buch damals nicht gelesen, hätte ich heute höchstwahrscheinlich einen ganz anderen Buchgeschmack und von daher bin ich tatsächlich froh, dass Stephenie Meyer damals diese tolle Reihe geschaffen hat – auch wenn ich zugeben muss, dass mir Band 2 und 3 dann am Ende eher nicht zugesagt haben, ich dafür den vierten Band aber wieder geliebt habe.
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51UuC6NvsmL._SL250_„Solange du da bist“ von Marc Levy hat mich ebenfalls total begeistern können, sodass ich dieses Buch und dessen Fortsetzung „Zurück zu dir“ bereits mehrfach gelesen habe. Umso enttäuschender, dass mich dabei die Verfilmung komplett enttäuscht hat, aber darüber kann ich gerne hinwegsehen, denn dafür ist das Buch mit seiner melancholischen Stimmung und den wunderbaren Figuren einfach viel zu gut. Schade finde ich dagegen, dass mich die aktuellen Bücher vom Autor leider gar nicht mehr umhauen können, aber vielleicht ändert sich dies ja wieder.
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41MCF3vF7NL._SL250_Eine Liste ohne Cecelia Ahern? Für mich schon fast unmöglich, von daher ist es kein Wunder, dass ihr Debütroman „P.S. Ich liebe dich“ hier unbedingt gelistet sein muss. Ich habe Holly geliebt, sie für ihre Kraft und Schwächen bewundert, jeden Brief mit ihr zelebriert und unglaublich viel gelacht und geweint. Ihre Familie gehört zu meinen absoluten Lieblingsfamilien in Büchern und ich kehre immer wieder gerne zu ihnen zurück. Dafür finde ich es eine Schande, wie man dieses Buch verfilmt hat, denn da ist nahezu alles anders und leider ohne große Emotionen.
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41ryCyYaLTL._SL250_Ein weiteres Buch von Cecelia Ahern, dass ich bereits im zweistelligen Bereich gelesen habe, ist „Für immer vielleicht“. Ich kann für dieses Buch kaum Worte finden, denn ich liebe es einfach heiß und innig, was hauptsächlich an der Stimmung im Buch liegt. Es vergehen dort sehr viele Jahre und dennoch hat man den Eindruck, dass man nichts verpasst hätte. Rosie und Alex sind mir dabei so sehr ans Herz gewachsen, dass ich das Buch immer wieder gerne in die Hand nehme – und sei es nur, um ein weiteres Zitat zu markieren oder einfach nur mal wieder eine Mail von ihnen zu lesen. Die Verfilmung habe ich dagegen noch nicht gelesen und habe es momentan auch ehrlich gesagt nicht vor.
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51M4Xn49U7L._SL250_Natürlich darf auch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green nicht fehlen. Ich habe das Buch bereits mehrfach gelesen und besitze gleich drei Ausgaben davon, die alle brav nebeneinander im Regal stehen. Ich liebe Gus und Hazel sehr und kehre immer wieder gerne in ihr Leben zurück, bestaune noch einmal die Kraft, die beide Jugendliche besitzen und markiere immer wieder neue Zitate, die ich für mich entdecke. Wenn ich nicht langsam aufpasse, ist das Buch am Ende komplett markiert. Einfach ein gelungenes Buch, das mich immer wieder zum Lachen und zum Weinen bringt. Dazu ist die Verfilmung auch absolut wunderbar und ich kann den Machern nur für den gelungenen Cast gratulieren.
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41ypKimTbKL._SL250_„Der Schatten des Windes“ habe ich vor einigen Jahren als Hörspiel mit Matthias Schweighöfer gehört und war total begeistert. Da es sich hierbei um eine deutlich gekürzte Fassung handelte, wollte ich unbedingt das Buch noch lesen und auch da war ich so begeistert, dass ich danach noch einige Bücher des Autors gelesen habe. Mittlerweile ist der ganz große Hype bei mir zwar weg und ich greife nicht immer sofort zu einer Neuerscheinung von Carlos Ruiz Zafón, allerdings finde ich das Buch immer noch klasse und werde es bestimmt noch viele weitere Male lesen.
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51JRHXQ3CDL._SL250_Ein Buch, das ebenfalls schon mehrfach gelesen und immer noch geliebt wird, ist „Unter deinem Stern“ von Victoria Connelly. Hier geht es um Engel, die einer Frau helfen sollen, wieder ins Leben zu finden. Dabei finde ich die Umsetzung der Idee so unglaublich schön und gleichzeitig auch traurig, dass ich es immer wieder lesen möchte. Leider ist die Ausgabe mittlerweile in Deutschland vergriffen, sodass ich hoffe und bete, das dieses Buch niemals kaputtgehen wird – wobei ich ja schon zugeben muss, dass auf einigen Seiten schon vereinzelt ordentlich Wimperntusche vorhanden ist. Es ist einfach zu traurig und zu schön.
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41zTlkWAkOL._SL250_Sarah Kuttner ist nicht unbedingt meine Lieblingsmoderatorin, dafür kann sie aber verdammt gut schreiben, was sie in ihrem Debütroman „Mängelexemplar“ bewiesen hat. Ich liebe die Stimmung, die in diesem Buch herrscht, die Figuren, die so herrlich ehrlich sind und den Mut, den die Protagonistin jeden Tag aufs Neue aufbringt. Außerdem wird der Bestseller in Kürze verfilmt, allerdings werde ich mir den Film definitiv nicht anschauen. Dennoch: Immer wieder ein schönes Buch, dass ich mindestens einmal im Jahr aus dem Regal befreie, weil es einfach so herrlich melancholisch, traurig und aufmunternd zugleich ist.
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41BlU5p25DL._SL250_Außerdem darf in meiner Liste „Wo immer du sein magst“ von Lisa Jewell nicht fehlen. Hier finde ich es unglaublich schade, dass die Autorin in Deutschland so unbekannt ist, denn sie hat schon sehr viele gelungene Bücher geschrieben, die mich immer begeistern und berühren konnten. Von daher ist es umso trauriger, dass sie hier nie den Erfolg erhalten hat, der ihr eigentlich zusteht. Leider sind auch hier ihre Bücher bereits seit einiger Zeit vergriffen und werden auch nicht mehr nachgedruckt, sodass ich auch hier immer die Befürchtung habe, dass ein Buch von ihr eventuell irgendwann einmal kaputtgehen könnte.
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51CI3N6+TDL._SL250_Astrid Lindgren darf natürlich auch in keiner Liste fehlen, denn diese Frau hat zusammen mit einigen anderen Autoren meine Kindheit mit wunderbaren Büchern bereichert. Obwohl ich nahezu alle Bücher von ihr gelesen habe, ist „Pippi Langstrumpf“ doch von all ihren Büchern meine Favoritin, denn ich habe Pippi für ihre große Klappe, ihren Mut und ihre Vorstellung vom Leben immer sehr bewundert. Auch die Verfilmungen haben mir sehr gefallen und ich finde sie auch heute noch unglaublich toll, auch wenn ich es jetzt deutlich weniger schaue als noch in meiner Kindheit.
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41RsQdZ4V4L._SL250_Das letzte Buch auf meiner Liste ist „Blaue Wunder“ von Ildikó von Kürthy. Ich finde die Autorin einfach toll und wahnsinnig unterhaltsam, gleiches gilt auch für ihre Bücher. „Blaue Wunder“ ist jedoch mein absoluter Favorit und ich habe das Buch als Taschenbuch, aber auch als Hörbuch im Regal stehen. Die Figuren sind so skurril, aber auch gleichzeitig so authentisch, dass ich sie direkt ins Herz geschlossen habe und ich liebe die Dialoge sowie den Humor, der in der Geschichte auf nahezu jeder Zeit spürbar ist. Jeder sollte mindestens ein Buch von der Autorin gelesen haben.

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6 Kommentare zu „Von Astrid Lindgren bis Carlos Ruiz Zafón: Meine 15 Lieblingsbücher!

  1. Huhu Brina

    Ich glaube, da kann dich jeder Büchersüchtige verstehen 🙂
    Früher, als ich noch in die Freundschaftsbücher meiner Schüler reinschreiben musste (also vor meinem Blog), habe ich bei Lieblingsbuch immer „Schatten des Windes“ hingeschrieben. Heute kann ich es auch nicht mehr wirklich sagen. Es gibt einfach viele Bücher, die mich geprägt haben, die mir nie mehr aus dem Kopf gehen werden. Aber „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gehört definitiv auch dazu, da ich wegen diesem Buch die goldene Leseente ins Leben rufen musste, weil 5 Leseenten einfach nicht genug waren.
    „Biss zum Morgengrauen“ hat mich dafür zu Fantasy und der Altersklasse hingeführt ….

    lg Favola

    1. Es ist auch einfach schwer, sich da so festlegen. Ich bewundere die Leute, die klipp und klar ein Buch benennen können, ich kann es leider nicht und das finde ich auch gut so, denn dafür gibt es zu viele wunderbare Bücher auf der Welt. 🙂

  2. Huhu liebe Brina,

    ich kann Favola nur beipflichten, ich versteh das. Mir fällt es auch schwer, mich auf ein Lieblingsbuch festzulegen, v.a. wenn man so viele verschiedene Genres liest und mal hier und da schnuppern geht. In einigen Punkten überschneiden sich unsere Lieblingsbücher, v.a. mit Pippi Langstrumpf (das mochte wohl jeder, oder), „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und Harry Potter 🙂

    Mit den Vampiren konnte ich bisher jedenfalls als Film nichts anfangen, die Bücher sollen ja richtig gut geschrieben sein. Mal gucken, vielleicht lese ich sie doch irgendwann mal.

    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Sandra

    1. Hallo Sandra,

      die „Twilight“-Filme sind manchmal wirklich grausam, allein der Cast hat mich nie so ganz umgehauen. Die Bücher fand ich jedoch sehr gelungen, auch wenn ich wegen dem Cover früher immer dachte, dass es sich hierbei um einen historischen Roman handeln würde. 🙂

  3. Ach ja, das ist auch eine schwierige Frage. Ich habe in die – von Favola erwähnten – Freundschaftsbücher schon immer das Buch reingeschrieben, welches ich gerade gelesen habe. Eigentlich ist das auch – fast immer – in dem Moment mein Lieblingsbuch.
    Ich habe sogar zehn deiner Lieblingsbücher gelesen und kann Harry Potter und Dolores auf jeden Fall nachvollziehen, und natürlich Pippi! Aber Schatten den Windes fand ich leider sooo sooo ätzend 🙂 Aber da stehe ich ja immer fast alleine mit da. Geschmäcker sind ja zum Glück verschiedenen.
    Liebe Grüße

    1. Carlos Ruiz Zafón fand ich früher super, aber mittlerweile distanziere ich mich auch da ein wenig, denn ich habe das Gefühl, dass einfach kaum noch gute Ideen vorhanden sind. „Der Schatten des Windes“ ist dennoch weiterhin sehr toll, auch wenn ich seine neuesten Werke wohl nicht mehr unbedingt lesen werde. 🙂

Meinung? Immer her damit. :)

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