Rezension

Barbara Schinko – Vermissmeinnicht


Kurzbeschreibung
Amber hatte einen Unfall. Glaubt sie zumindest, doch erinnern kann sie sich nicht. Bis sie auf den Jungen mit den Vergissmeinnichtaugen trifft – und ihre gemeinsame Geschichte neu erlebt. Stück für Stück. Szene für Szene. Rückwärts. ~ Quelle

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Meine Meinung
Da Kurzgeschichten bei mir immer gut ankommen und ich Carlsens neuestes Label “Bittersweet” sehr interessant finde, musste ich unbedingt sämtliche Kurzgeschichten haben und selbstverständlich auch lesen. Nachdem ich bereits einige der Geschichten gelesen habe, wollte ich auch unbedingt „Vermissmeinnicht“ von Barbara Schinko lesen. Da mich die Kurzgeschichte von Anfang an angesprochen hat, waren meine Erwartungen relativ hoch und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Barbara Schinko verwendet bei ihrer Kurzgeschichte eine sehr einfach gehaltene, aber sehr angenehme Sprache, die mir direkt gefallen hat. Die Figuren sind ausreichend ausgearbeitet, sodass man sie gut kennen lernt, die Geschichte, die hierbei mehr oder wenig von hinten nach vorne erzählt wird, überzeugt mit tollen Rückblenden und auch die Liebesgeschichte, die hier thematisiert wird, konnte mich überzeugen, sodass ich mit „Vermissmeinnicht“ eine angenehme Lesestunde hatte.

Amber ist eine sympathische Figur, die sich direkt am Anfang der Geschichte mit einem Rückschlag auseinandersetzen muss, denn sie hatte einen schweren Autounfall, der bei ihr nicht nur äußerliche Verletzungen verursacht hat, sondern auch ihr Gedächtnis ausgelöscht hat, sodass sie nach und nach herausfinden muss, was mit ihr geschehen ist. Obwohl ich sie sympathisch fand, muss ich jedoch sagen, dass sie auf mich bis zum Schluss recht unnahbar gewirkt hat. Gleiches gilt auch für die anderen Figuren, die man zwar kennen lernt, allerdings immer aus der Distanz.

Die Liebesgeschichte ist gelungen, grenzt aber manchmal dazu an, etwas kitschig zu sein, was ich hier jedoch gut übersehen konnte, da die Autorin hierbei nicht übertrieben, sondern einige romantische und süße Momente geschaffen hat.

Das Cover ist schlicht, aber dennoch wunderschön, da die Blüten sehr gut zum Titel passen und ein wahrer Hingucker sind. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass man bereits hierbei einen guten Einblick in die Geschichte erhält.

„Vermissmeinnicht“ ist insgesamt eine nette Kurzgeschichte, die meine Erwartungen erfüllt hat und mich mit fast durchweg sympathischen Figuren und einer interessanten Handlung überzeugen konnte. Wird mit Sicherheit nicht meine letzte Geschichte von der Autorin gewesen sein.

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Meinung? Immer her damit. :)

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