Rezension

[Kurzrezension] Tanja Heitmann – Das Haus am Fluss

Kurzbeschreibung
Eines Morgens sitzt Marie im Auto und fährt – nach Norden. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie im alten Sommerhaus der Familie einen Neuanfang wagen, fernab der Geister ihrer Vergangenheit. Das heruntergekommene Anwesen liegt einsam in einem verwilderten Garten am Elbdeich und verspricht die ersehnte Ruhe. Doch während sie es renoviert, entdeckt Marie in den alten Mauern Spuren des Glanzes vergangener Zeiten. Sie erzählen eine Geschichte von Liebe und Verrat – und von der Hoffnung, dass es für das Glück nie zu spät ist… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Obwohl ich bereits einige Bücher von Tanja Heitmann besitze, habe ich tatsächlich noch keines ihrer Bücher zuvor gelesen, da ich immer wieder von einigen negativen Rezensionen abgeschreckt war. Nun wollte ich der Autorin jedoch endlich eine Chance geben und muss leider gestehen, dass ich am Ende der Geschichte doch etwas ernüchtert bin, denn leider konnte mich das Buch auf weiten Strecken nicht überzeugen.

Ich habe mich hier auf eine tragische und spannende Familiengeschichte, die mit vielen Dramen und Geheimnissen bestückt ist, gefreut. Leider ist dies nicht wirklich eingetroffen, denn die Geschichte war zum Großteil sehr vorhersehbar, sodass bei mir leider keine Spannung, sondern eher Langeweile aufkam. Dazu konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich überzeugen. Die Autorin verwendet hier zwar eine recht angenehme Sprache, sodass ich die knapp 580 Seiten recht schnell gelesen habe, allerdings wollte bei mir nicht die nötige Stimmung aufkommen. Die Figuren wurden zwar an sich gut ausgearbeitet, allerdings konnte mich weder ihre Familiengeschichte berühren, noch große Sympathien in mir hervorlocken.

Marie, ihr Sohn Valentin, ihre Freundin Pia, ihr Nachbar Asmus und Co. wurden von der Autorin zwar an sich ausführlich beschrieben, allerdings wurde ich mit niemanden von ihnen warm, da sie mir trotz der Beschreibung oftmals zu flach waren und ich somit keine Sympathien für sie aufbringen konnte. Dadurch war mir zum Teil auch ihr Schicksal egal und ich konnte mich nicht mehr auf sie einlassen. Hätten die Figuren geheimnisvoller agiert und hätte man ihre Geschichte nicht bereits nach der Hälfte erahnt, wären sie sicherlich besser bei mir weggekommen.

Einen Pluspunkt gibt es jedoch für das wirklich schöne Cover, das die Stimmung des Anwesens und der Umgebung gut widerspiegelt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich auf die Geschichte durchaus neugierig geworden bin. Schade nur, dass der Inhalt am Ende nicht mithalten konnte.

„Das Haus am Fluss“ konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen, sodass ich das Buch am Ende doch etwas ernüchtert geschlossen habe. Potential war sicherlich vorhanden, allerdings wurde dieses nur leider nicht genutzt. Ich kann das Buch leider nur echten Fans der Autorin empfehlen.

2 Kommentare zu „[Kurzrezension] Tanja Heitmann – Das Haus am Fluss

Mit dem Erstellen eines Kommentars erklärst du dich bereit, dass deine Daten beim Abschicken des Kommentars gespeichert werden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.