Rezension

Ella Green – Claire & Bradley (Portside Beach #1)

Kurzbeschreibung
Die 18-jährige Claire – sexy und rebellisch – wird für ein Jahr zu ihrer Tante in die USA geschickt, weit weg von ihren Freunden in Deutschland. Doch was als Umerziehungsmaßnahme ihrer Eltern gedacht war, wird schnell zu einem ganz großen Abenteuer! Strand, Meer, Sunshine State Californien… in dieser Atmosphäre lernt Claire den attraktiven Bradley kennen – 21, College-Student und selbsternannter Womanizer von Portside Beach. ~ Quelle

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Meine Meinung
Die Autorin Ella Green wurde mir bereits mehrfach empfohlen, allerdings hatte ich bis dahin noch nicht wirklich den Elan, mich an ein Werk der Autorin zu setzten. Da ich jetzt die Möglichkeit bekam, ihr Werk „Portside Beach: Claire & Bradley“ zu lesen, konnte ich nur schwer „Nein“ sagen und habe mich auf angenehme Lesestunden gefreut. Man muss zwar sagen, dass die Autorin damit das Genre nicht neu erfunden hat, allerdings konnte sie mich durchaus überzeugen.

Ella Green benutzt bei dieser Geschichte einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest und mich zum Großteil begeistern konnte. Die Figuren und Orte wurden gut ausgearbeitet, allerdings fand ich die Dialoge nicht immer gelungen, was für mich jedoch nicht das große Problem dargestellt hat. Mein Problem mit der Geschichte war vielmehr, dass sie für den Inhalt und die vielen Ideen, die die Autorin hierbei durchaus hatte, einfach zu kurz war. Hier hätte ich mir gut und gerne weitere fünfzig bis einhundert Seiten mehr gewünscht, damit die Umsetzung noch besser geworden wäre. Da es sich hierbei jedoch lediglich um einen Auftakt einer Reihe handelt, habe ich die große Hoffnung, dass dies in den Folgebänden noch anders sein wird.

Bradley und Claire haben mir ganz gut gefallen: Sie eine Rebellin, die für ihre Eltern zum Problemfall wird und dadurch zu ihrem Onkel und ihrer Tante in die USA geschickt wird, er der selbsternannte Womanizer, der sich zum Teil selbst überschätzt, aber trotz allem nicht unsympathisch daher kommt. Zugegeben, dies klingt nach einer hochexplosiven Mischung und ich habe zunächst mit jeder Menge zickiger Momente gerechnet, dies ist jedoch dann doch nicht in der Form eingetroffen, wie ich es erwartet habe. Er möchte sie natürlich ins Bett bekommen und einen weiteren Strich in seiner Frauenliste machen, allerdings schafft es Claire tatsächlich, dass er am Ende mehr möchte – eben eine typische Geschichte in diesem Genre, die dennoch ihre Überraschungsmomente hatte.

Die Liebesgeschichte, die hier thematisiert wird, hat mich im Großen und Ganzen überzeugen können. Sicherlich, hier wird mit dem ein oder anderen Klischee gespielt und oftmals war der Sprung zwischen Romantik und Kitsch nur einen Hauch voneinander entfernt, aber dennoch hatte die Geschichte das gewisse Etwas, sodass ich es kaum aus den Händen legen konnte und es viel zu schnell ausgelesen war.

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut. Es ist zwar nicht schlecht, allerdings wirkt es auch mich recht altbacken und erinnert mich an die gute alte „Beverly Hills 90210“-Zeit, in der solche Cover immer sehr gerne gesehen wurden. Die Kurzbeschreibung ist dagegen gelungen und konnte mich direkt für das Buch begeistern.

Insgesamt konnte mich Ella Green mit „Portside Beach: Claire & Bradley“ aufgrund der vielen Ideen und der sympathischen Figuren überzeugen. Ich hätte es zwar durchaus schöner gefunden, wenn die Geschichte noch ein paar Seiten mehr gehabt hätte, allerdings kann man nicht alles haben. Dennoch: Wer noch kein Buch von Ella Green gelesen hat, sollte dies schnellstes nachholen, damit die Autorin schon bald mehr als lediglich ein Geheimtipp ist. Ich kann die Geschichte nur empfehlen.

Reihenfolge
Claire & Bradley
Halley & Gregory
???

Ein Kommentar zu „Ella Green – Claire & Bradley (Portside Beach #1)

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