Rezension

Simone Elkeles – Leaving Paradise (Leaving Paradise #1)

Kurzbeschreibung
Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggie, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen – dem Jungen, den sie für ihr Unglück verantwortlich macht. Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näherkommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss zugeben, dass ich bei Büchern von Simone Elkeles häufig skeptisch bin, da ich von ihren Büchern bislang nicht immer unbedingt begeistern war. „Leaving Paradise“ gehört jedoch zu den Büchern, das mir immer wieder empfohlen wurde und gleichzeitig gute Bewertungen hat, von daher bin ich doch noch einmal Schwach geworden und habe dem Buch eine Chance gegeben.

Nun, die Autorin macht es einem mit diesem Buch tatsächlich einfach, denn ich war von der ersten Seite an mitten in der Geschichte drin und konnte mich sowohl auf die Umgebung, als auch auf die Figuren einlassen – auch wenn diese noch so manche Schwäche besitzen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Dialoge sind meistens gelungen und auch sonst wird nahezu alles sehr detailliert beschrieben.

Caleb und Maggie sind an sich gelungen, allerdings mochte ich ihr Verhalten stellenweise nicht. Maggie hat ein schweres Leben, seit sie einen schweren Unfall hatte, der ihr schon sehr viel Kummer bereitet hat, allerdings hat es mich sehr gestört, dass sie immer wieder auf Mitleid gemacht und dazu noch unglaublich viel genörgelt hat. An Calebs Stelle wäre sie mir dabei unglaublich auf die Nerven gegangen. Caleb ist dagegen ein ganz anderes Kaliber, der ebenfalls nicht das beste Leben führt, denn er kommt direkt aus dem Jugendgefängnis und ihm fällt der Einstieg ins ’normale‘ Leben recht schwer. Als Maggie und Caleb aufeinandertreffen, ist das Chaos bereits vorprogrammiert, denn Caleb trägt die Schuld an dem Unfall, der Maggies Leben für immer verändert hat. Obwohl Maggie und Caleb an sich authentisch beschrieben wurden, fehlte mir dennoch Tiefe und ein gewisser Wiedererkennungswert.

Die Art und Weise, wie die beiden Protagonisten nach einem Jahr aufeinandertreffen, ist authentisch, nicht zu kitschig und oftmals sogar recht interessant. Mein Problem ist dabei jedoch, dass ich dies zwar an sich gelungen finde, mir dabei jedoch das gewisse Etwas gefehlt hat.

Das Cover ist schlicht, passend zur Handlung, aber nicht wirklich ein Hingucker, da der schwarze Hintergrund für meinen Geschmack nach zu viel war. Hier hätte ich lieber einen anderen Hintergrund, wie z.B. eine Landschaft gehabt. Die Kurzbeschreibung hat mir dagegen gut gefallen, sodass ich erst auf die Geschichte aufmerksam wurde.

Insgesamt konnte mich Simone Elkeles mit „Leaving Paradise“ überzeugen. Die Figuren haben zwar hier und da noch einige Schwächen, allerdings hoffe ich, dass diese im zweiten Band „Back to Paradise“ nicht so mehr so spürbar sind. Für Fans der Autorin nur zu empfehlen!

Reihenfolge
Leaving Paradise
Back to Paradise

2 Kommentare zu „Simone Elkeles – Leaving Paradise (Leaving Paradise #1)

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