Rezension

[Kurzrezension] Claudia Toman – Porträt in Orange

Kurzbeschreibung
Die Fotografin Minna entdeckt auf einer Vernisage ein Bild, das sie fasziniert – und unterhält sich darüber mit einem Mann, der sie noch auf andere Besonderheiten aufmerksam macht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Im Herbst bevorzuge ich meistens lockere und leichte Lektüre, da darf es auch gerne einmal eine Kurzgeschichte sein. Da „Porträt in Orange“ als „zauberhafte Herbstgeschichte“ beworben wird, wurde ich natürlich direkt aufmerksam und wollte der knapp 30-seitigen Geschichte eine Chance geben.

Da ich bereits im Vorfeld die ein oder andere Geschichte von Claudia Toman gelesen habe, waren meine Erwartungen hoch und ich bin froh, dass diese erfüllt wurden. Man kann zwar bei der geringen Seitenzahl nicht unbedingt erwarten, dass man alle Charaktere sehr gut kennen lernt, allerdings hat mir die Beschreibung von Minna und Co. vollkommen ausgereicht. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Dialoge sind unterhaltsam und haben mich am Ende sogar nachdenklich gestimmt.

Obwohl man die Figuren nur oberflächlich kennen lernt, muss man sagen, dass sie dennoch soweit beschrieben wurden, dass ich mir von allen ein gutes Bild machen konnte. Ich hätte zwar besonders über Minna noch gern die ein oder andere Sache erfahren, z.B. warum sie trotz ihres Studiums ’nur‘ Lebensmittel fotografiert, allerdings waren sie für eine Kurzgeschichte genau richtig ausgearbeitet.

Das Ende kam für mich sehr überrascht, denn ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Geschichte eine solche Wendung mit sich bringt. Ich hätte hierbei einen anderen Ausgang erwartet, muss jedoch sagen, dass ich mit diesem ebenfalls sehr gut leben kann, auch wenn mich am Ende der Part mit der Liebe doch ein wenig stutzig gemacht hat, weil es mir zu schnell ging.

Auch wenn das Cover recht schlicht ist, finde ich es wunderschön. Der Baum in Herzform passt aufgrund seiner bunten Blätter perfekt in die Jahreszeit, sodass es auf dem Reader ein toller Hingucker ist. Die Kurzbeschreibung finde ich gelungen, da sie nicht zu viel verrät und sich dennoch auf den wichtigsten Part konzentriert.

Insgesamt ist „Porträt in Orange“ eine wunderbare Kurzgeschichte, die für einen verregneten Nachmittag perfekt in den Herbst passt und das Herz berührt. Wer Kurzgeschichten mag und sich für Kunst und Photographie interessiert, wird hierbei seinen Spaß haben. Ich kann es nur empfehlen!

2 Kommentare zu „[Kurzrezension] Claudia Toman – Porträt in Orange

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