Rezension

Kat Carlton – Code Black (Two Lies and a Spy #1)

Kurzbeschreibung
»Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich „Code Black“ wohl ohne seine wunderschöne Aufmachung nie entdeckt hätte. Die Optik hat mich so dermaßen angesprochen, dass ich der Kurzbeschreibung und somit auch dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte. Für mich war das Buch am Ende zwar nicht unbedingt der spannendste Thriller aller Zeiten, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.

Der Schreibstil hat mir zum Großteil gut gefallen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, stellenweise recht spannend, aber auch manchmal nicht ganz authentisch. Die Dialoge sind oftmals recht nett, jedoch konnte ich mit dem Humor und den Gedanken von Kari nicht immer was anfangen, da mir dies zu aufgesetzt erschien. Dennoch mochte ich die Figuren zum Großteil, auch wenn ich zugeben, dass nicht eine einzige Figuren dabei war, die ich ins Herz schließen konnte, aber dies muss ja auch nicht bei jedem Buch der Fall sein. Was mich jedoch ein wenig gestört hat, ist die Tatsache, dass dieses Buch, obwohl es ein Thriller ist, nicht unbedingt mit seiner Spannung überzeugen konnte, was ich mehr als schade finde, denn die Geschichte hat riesengroßes Potential.

Dies merkt man schon allein an den Figuren, die vielseitig sind und mich meistens von sich überzeugen konnten. Die Geschichte dreht sich um die 16-jährige Kari und ihrem Bruder Charlie, die von ihren Eltern eine SMS erhalten haben, die auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich klingt, jedoch einen Code enthält, die beide zur Flucht treiben. Ihre Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und sind somit nie so ganz in Sicherheit, was sich somit auch auf Kari und Charlie überträgt. Diese gehen dabei jedoch mit den meisten Situationen erstaunlich locker um, was ich stellenweise sehr verwunderlich fand, denn von anfänglicher Sorge oder gar Angst um die Eltern, um sich oder andere Personen, war in diesem Buch nicht unbedingt viel zu spüren. Jedoch muss ich zugeben, dass sich dieses Verhalten im Laufe der Geschichte verbessert hat und ich mich dann doch in Kari hineinversetzen konnte. Auch Charlie ist ein recht erstaunliches Kind. Obwohl er deutlich jünger als seine Schwester ist, sieht er das verschwinden seiner Eltern als recht locker an und verwendet oftmals Wörter, die ein Kind in seinem Alter eigentlich noch gar nicht kennen sollte. Hierbei geht es aber nicht unbedingt um Flüche oder eine zu saloppe Aussprache, sondern vielmehr darum, dass er für sein Alter unglaublich altklug daherkommt, was der Geschichte nicht unbedingt einen Pluspunkt beschert. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Luke oder auch Evan, sind von der Autorin nett durchdacht und konnten mich zum Großteil überzeugen.

Auch sonst verlief die Geschichte meiner Meinung nach nicht unbedingt rund. Ein roter Faden ist zwar erkennbar und auch die Geschichte selbst konnte mich unterhalten, aber dennoch fehlte mir die Besonderheit. Die Figuren sind zwar teilweise um ihre Eltern besorgt und müssen sich an eine neue Umgebungen und Gefahren gewöhnen, dennoch gibt es komischerweise immer Dinge, die wichtiger sind, z.B. Luke, für den Kari schon längere Zeit schwärmt. Gleichzeitig hat es mich ein wenig gestört, dass die Rollenverteilung bei dieser Geschichte schon recht früh zu erkennen war. Wären nicht schon von Beginn an viel zu viele kleine Hinweise in die Richtung gestreut worden, wäre die Suche nach ihren Eltern und somit auch die Suche nach der Wahrheit mit Sicherheit weniger vorhersehbar und somit spannender gewesen.

Allein die Aufmachung des Buches ist jedoch wunderschön. Der Buchschnitt ist pink und somit ein richtig schöner Hingucker. Hierbei sollte man sich jedoch nicht unbedingt von der Farbe verleiten lassen, denn dieses Buch ist garantiert nicht nur für Mädchen/Frauen gedacht. Das Cover ist schlicht und schwarz, passt aber dennoch gut zur restlichen Aufmachung. Auch die Kurzbeschreibung hat mich überzeugt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Insgesamt ist „Code Black“ ein interessantes und stellenweise auch spannendes Buch, welches mich unterhalten, aber nicht unbedingt fesseln konnte. Der Plot und die Figuren sind interessant und vielseitig, jedoch hat mir in gewisser Hinsicht das Besondere gefehlt. Dennoch: Wer Jugendbücher mit Thrillerelemente mag, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.

Reihenfolge
Code Black
Sealed With a Lie (dt. Titel unbekannt)

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