Rezension

Cate Tiernan – Magische Glut (Das Buch der Schatten #2)


Kurzbeschreibung
Nichts ist mehr, wie es war in Morgan Rowlands Leben: Morgan ist eine Hexe – mächtiger als selbst Cal es je geglaubt hätte. Doch ein dunkles Geheimnis liegt über ihrer Herkunft – Morgan stößt auf Mauern des Schweigens, als sie in ihrer Vergangenheit forscht. Einziger Trost ist Cals Liebe zu Morgan. Kein Preis ist zu hoch dafür, nicht einmal der Hass ihrer besten Freundin Bree. Da macht Morgan eine folgenschwere Entdeckung: Sie findet eine Spur zu ihrer leiblichen Mutter, der mächtigen Hexe Maeve Riordan… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich den ersten Band „Verwandlung“ binnen eines Tages gelesen habe, durfte auch der zweite Band „Magische Glut“ nicht fehlen und ich habe ihn direkt hinterher gelesen. Da ich den ersten Band großartig fand, waren meine Erwartungen an den zweiten Band dementsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Zwar gibt es in dieser Geschichte viele Wiederholungen, die auch schon im ersten Band stattfanden, aber über die kann ich aktuell noch hinwegsehen.

Cate Tiernan konnte mich mit ihren vielen Ideen und ihrem Wissen über Wicca wieder einmal überzeugen. Die Geschichte beginnt ohne Zeitsprünge da, wo der erste Band aufgehört hat, damit man als Leser nichts verpasst. Die Handlung besitzt viele Wendungen, die stellenweise jedoch recht vorhersehbar sind, allerdings nehme ich dies der Autorin nicht übel, da manche Schritte einfach getan werden mussten, um die Spannung weiter aufrecht zu erhalten. Etwas gestört haben mich dagegen die ganzen Wiederholungen. Es wird immer noch mehrfach erwähnt, dass Morgan viel zu kleine Brüste hätte und absolut nicht vergleichbar mit Bree wäre, gleichzeitig wird alle paar Seiten darauf hingewiesen, dass ihr Auto „Das Boot“ heißt. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn man dies nicht ständig wieder erwähnt hätte. Positiv ist dagegen die Weiterentwicklung der einzelnen Figuren, die sich fast allesamt gut gemausert haben und stellenweise ihren ganz eigenen Weg gehen.

Morgan wirkt in diesem Band deutlich selbstbewusster und nimmt sich ihren Fähigkeiten gut an. Auch wenn sie immer noch traurig ist, wie sich ihr Verhältnis zu ihrer besten Freundin Bree entwickelt hat, ist sie froh, dass sie Cal hat und er zu ihr steht. Ich muss zwar gestehen, dass ich den Verlauf ihrer Beziehung nicht immer so ganz nachvollziehen kann, aber dennoch geben Cal und Morgan ein süßes Team ab – auch wenn ich Cal absolut nicht traue, da er mir als gute Hexe fasst schon zu perfekt erscheint. Gleiches gilt auch für seine Mutter, die zwar auf den ersten Blick sympathisch wirkt, aber dennoch fast schon unnahbar wirkt. Auch die anderen Figuren, die mit im Hexenzirkel sind, haben sich gut entwickelt, interessieren sich tatsächlich für Wicca und rücken immer näher zusammen, obwohl sie ansonsten kaum bis gar keine Gemeinsamkeiten miteinander haben und vorher nur das nötigste miteinander gesprochen haben – wenn überhaupt. Das Gefühl, welches die Gruppe nun ausstrahlt, ist machtvoll und es ist interessant, wie jede einzelne Person davon tickt. Manche sind die Außenseiter, die nur als Kiffer verschrien sind, andere gehören dagegen zu den beliebtesten Schülern. Der Zirkel ist jedoch ohne Vorurteile, sodass ich es sehr interessant finde, wie die Jugendlichen hierbei aufeinander zugehen.

Ein wenig schade finde ich manchmal Morgans Verhalten. Sie ist wirklich sympathisch und ein bodenständiges Mädchen, aber dennoch konnte ich ihre Gefühle und Gedanken nicht immer nachvollziehen. Von einer auf der anderen Minute ist Wicca plötzlich ihr Lebenselixir und sie möchte ohne dies nicht mehr sein. Gut, es befindet sich in ihrem Blut und weist eine lange Familiengeschichte auf, aber muss sie deswegen, seitdem sie diese Kräfte hat, so hochgestochen sprechen? Dies passt so gar nicht zu ihrem Alter und hat mich von daher oftmals mit dem Kopf schütteln lassen.

Titel und Covergestaltung finde ich wieder einmal sehr gelungen und auch die Farbgestaltung passt wunderbar. Besonders schön ist hierbei die brennende Rose, die ein absoluter Hingucker ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und fasst die wichtigsten Inhalte zusammen – auch wenn mit dem letzten Satz schon fast zu viel verraten wird.

Insgesamt ist „Magische Glut“ eine gelungene Fortsetzung, die viele Wendungen und mächtig Spannung mit sich bringt. Wer also mal eine Hexengeschichte der ganz besonderen Art oder einfach nur mehr über Wicca erfahren möchte, sollte sich unbedingt dieser Reihe widmen. Ich kann sie nur empfehlen!

Reihenfolge
Verwandlung
Magische Glut
Bluthexe
Flammende Gefahr
Dunkle Zeichen
Böse Mächte
Schwarze Seelen
Verwandte Geister
Strife (dt. Titel unbekannt)
Seeker (dt. Titel unbekannt)
Origins (dt. Titel unbekannt)
Eclipse (dt. Titel unbekannt)
Reckoning (dt. Titel unbekannt)
Full Circle (dt. Titel unbekannt)
Night’s Child (dt. Titel unbekannt)

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4 Kommentare zu „Cate Tiernan – Magische Glut (Das Buch der Schatten #2)

Meinung? Immer her damit. :)

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