Rezension

Kami Garcia – Red Run


Kurzbeschreibung
Der Red Run führt nirgendwo hin – außer in den Tod. Das weiß jeder, allen voran Edie. Seit ihr Bruder dort vor einem Jahr qualvoll sterben musste, hat sie nur noch ein Ziel: das unheimliche Morden zu stoppen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Kami Garcia kannte ich bislang nur von den „Caster Chronicles“, die sie zusammen mit Margaret Stohl geschrieben hat. Da ich bei ihrem neuesten Werk „The Legion“ noch sehr unsicher war, ob ich dieses Buch tatsächlich lesen möchte, habe ich mich zunächst für die Kurzgeschichte „Red Run“ entschieden. Diese hat zwar an sich nichts, bzw. kaum etwas mit „The Legion“ zu tun, allerdings hat diese Kurzgeschichte sie erst dazu inspiriert, um „The Legion“ überhaupt zu schreiben.

Nun, meine Erwartungen waren nicht allzu hoch, allerdings war ich direkt von dem wunderschönen Cover fasziniert, sodass ich mich am Ende dann doch auf die Geschichte gefreut habe und ich muss sagen, dass mir diese sehr gut gefallen hat. Zugegeben: Bei der geringen Seitenanzahl kann man nun nicht den ganz großen Knall erwarten, wen es um die Darstellungen von Figuren geht, allerdings muss ich sagen, dass dies der Autorin hier mehr als gelungen ist. Mit dem „Red Run“, einer Straße, auf der es spuken soll, ist ein genialer Ort geschaffen worden, der spannender nicht sein konnte und bei mir für Gänsehaut gesorgt hat. Die Dialoge zwischen Edie und Tommy waren interessant und gut durchdacht, sodass die gesamte Geschichte sehr schlüssig ist.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Edie, die im letzten Jahr ihren Bruder verloren hat. Dieser starb auf dem „Red Run“ in ihrem Armen, nachdem er angegriffen wurde. Da es heißt, dass es auf der Straße spukt, ist es für alle nur schlüssig, dass auch der Geist der Mörder sein soll. Zusammen mit zwei Freunden, die sich gerne als Geisterjäger bezeichnen, möchte Edie den Geist aufspüren und vernichten, jedoch ist nicht immer alles so, wie es am Anfang erscheint.

Stellenweise hat mich die Geschichte aber auch an die Serie „Supernatural“ erinnert, bei der es eine Folge gab, die fast identisch verlief. Ich muss aber zugeben, dass mich dies kaum gestört hat, da ich den Plot sehr mochte. Ich fand besonders Edie unglaublich interessant und hoffe, dass man sie vielleicht sogar in „The Legion“ erleben darf, da sie eine Menge Potential besitzt.

Das Cover ist wunderschön und passt sehr gut zur Beschreibung des „Red Runs“. Die Kurzbeschreibung ist tatsächlich sehr kurz gehalten, schafft es aber dennoch, so viel zu verraten, sodass man weiß, worauf man sich bei dieser Geschichte einlässt. Toll gemacht!

Insgesamt ist „Red Run“ eine mehr als gute Kurzgeschichte, die voller Spannung und Geheimnisse steckt. Auch wenn die Geschichte nur indirekt etwas mit „The Legion“ zu tun hat, habe ich mittlerweile große Lust, auch diesen Roman zu lesen und freue mich über viele weitere Bücher von Kami Garcia. Wer spannende Kurzgeschichten mag, wird diese Geschichte lieben.

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Ein Kommentar zu „Kami Garcia – Red Run

Meinung? Immer her damit. :)

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