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Wie Skoobe mich am Ende doch noch überzeugen konnte

Screenshot_2014-04-27-13-37-24Wie man vielleicht schon anhand vieler Rezensionen erkennen konnte, bin ich ein großer Fan von Ebooks. Ich finde es einfach praktisch, nur noch mit dem Reader in der Tasche unterwegs zu sein und nicht – wie früher – gleich 3-4 Taschenbücher in der Tasche mitzuschleppen. Der Sony Store, Weltbild und Buecher.de wurden, was Ebooks angeht, gerne und oft von mir angeklickt und ich habe mir dort schon oft das ein oder andere Ebook gegönnt. Wenn es jedoch um das Thema „Skoobe“ ging, war ich immer skeptisch. Wieso sollte ich schließlich einen Rückschritt machen und wieder dahin zurückkehren, indem ich Ebooks mit dem Handy lese? Das wollte sich mir einfach nicht erschließen und da ich auch kein Tablet habe, habe ich immer und immer wieder einen großen Bogen um diese Seite gemacht. Jetzt wurde ich aber doch schwach.

Ich merke, dass mein Kauf- und vor allem Leseverhalten manchmal echt nicht mehr normal ist und das Lesen somit oftmals ein kostspieliges Hobby ist, von daher musste sich was ändern. Möchte ich wirklich den Schritt zurückgehen und mein Android-Handy für Ebooks nutzen? Nun, die Antwort lautet mittlerweile Ja! Letztendlich war ich am Ende einfach zu neugierig und habe mich für das „Basic“-Paket entschieden, wo der erste Monat 4,99 EUR und alle darauffolgenden Monate je 9,99 EUR kosten. Wenn man bedenkt, was ich sonst immer monatlich ausgebe, ist dies wahrlich ein Schnäppchen für mich, allerdings werde ich wohl auch weiterhin ganz normal Bücher kaufen, aber auch fleißig ausleihen.

Neben dem Preis waren aber auch am Ende die vorhandenen Ebooks ausschlaggebend, um mich tatsächlich von Skoobe zu überzeugen. Fast meine halbe Wunschliste ist dort vorhanden, dazu habe ich viele tolle andere Ebooks entdeckt und – für mich der ganz große Kracher: Es gibt fast alle Bücher von Stephen King! Da ich seit letztem Jahr meine Leidenschaft für den Meister des Horrors entdeckt habe, ist dies besonders toll für mich. Nun besitze ich also seit Donnerstag Skoobe, die Zweifel, ob ich es wirklich nutzen würde, waren groß, aber vollkommen unbegründet, wie sich jetzt nach knapp vier Tagen herausgestellt hat.

So habe ich allein in den letzten vier Tagen drei Bücher gelesen und zwei bereits angefangen. Gleichzeitig ist meine Merkliste mit 49 Büchern jetzt schon so voll, dass ich bereits jetzt schon weiß, dass ich den ersten Monat voll nutzen werde, aber auch höchstwahrscheinlich darüber hinaus. Bei mehr als über 30.000 Ebooks bin ich mir auch so sicher, dass mir der Lesestoff so schnell nicht ausgehen wird – und sollte mal wirklich ein Buch dabei sein, welches ich noch unbedingt im Regal stehen haben möchte, wird es halt noch nachträglich gekauft. 🙂

Was haltet ihr von Skoobe? Nutzt ihr es auch oder haltet ihr es eher für einen Rückschritt?

5 Kommentare zu „Wie Skoobe mich am Ende doch noch überzeugen konnte

  1. Allein wegen dem Smartphone war ich ja selbst auch skeptisch, weil es ja schon ein kleiner Rückschritt ist, aber ich hab ja ein relativ großes Display, da geht das, zumal mein Sony Reader ja auch keine Leuchtfunktion hat. *g*
    Aber für unterwegs würde ich Skoobe allein wegen dem Datenvolumen nicht nutzen, dann also doch eher der Reader.

  2. Also ich hab mir das auch schon mal durch den Kopf gehen lassen, aber es kommt für mich absolut nicht in Frage. Ich bleibe lieber bei Reader oder „altmodischem“ Buch. Aus dem einfachen Grund, dass der Display meines Smartphones zu klein ist. Außerdem kann ich auf dem Smartphone oder auch Tablet, wenn ich mir mal das meines Freundes geliehen habe, nicht so lange lesen, wie auf dem eReader, es strängt die Augen für mich zu sehr an.

  3. Du musst aber doch nicht online sein, um die Bücher lesen zu können. Einmal alle 24 Std synchronisieren reicht 😉 Ich finde die App auch sehr praktisch und dass ich auf dem kleinen Handybildschirm lesen „muss“, stört mich auch nur wenig. Früher oder später möchte ich mir aber sowieso ein Tablet anschaffen, dann werde ich die App sicherlich auch darauf installieren.

  4. Hmm, ich habe zwar ein Smartphone und ein Tablet, aber ich finde es sehr anstrengend, auf diesen Displays lange zu lesen, ich mache das nur mal als absolute Notlösung .. und dann nutze ich die Kindle-App …

    Zwar ist das System schön mit dem Abo, das gebe ich zu .. aber für mich würde es sich wohl eher nicht lohnen, da ich so schon kaum mit dem lesen der noch vorhandenen hinterher komme 🙂

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