Rezension

Debbie Macomber – Liebe, die vom Himmel fällt

Kurzbeschreibung
Drei Engel spielen Liebesboten – und versüßen das Weihnachtsfest!
Geschäftsmann Roy Fletcher hält Gefühle für Zeitverschwendung. Seine Mutter dagegen betet darum, dass ihr zynischer Sohn doch noch sein Glück findet, und ihr Flehen wird erhört: Die mutwilligen Engel Mercy, Goodness und Shirley erhalten den Auftrag, bis Weihnachten eine Frau für Roy zu finden. Die temperamentvolle Lehrerin Julie scheint ihnen da genau die richtige Kandidatin zu sein. Doch leider verlaufen die sorgfältig arrangierten Begegnungen der beiden Dickköpfe stürmischer als erwartet. Sieht ganz so aus, als müsste das himmlische Trio ein paar Regeln brechen, um dem Schicksal auf die Sprünge zu helfen und das Fest der Liebe zu retten.
~ Quelle

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Meine Meinung
Da bei mir Dank der fast schon frühlingshaften Temperaturen kein Weihnachtgefühl aufkommen wollte, musste dies dringend geändert werden und somit war ich auf der Suche nach leichten, vielleicht auch romantischen Romanen, die Weihnachten, bzw. den Winter thematisieren. Dabei ist mir u.a. auch „Liebe, die vom Himmel fällt“ von Debbie Macomber empfohlen worden. Da ich erst kürzlich ein anderes Buch von Debbie Macomber gelesen habe, war ich von daher guter Dinge, dass mir dieses Ebook gefallen könnte. Und ja, es hat mir tatsächlich gefallen – auch wenn mich die Geschichte stellenweise sehr stark an andere Bücher erinnert hat.

Debbie Macomber hat in diesem Buch eine ganz besonders schöne Sprache gewählt, die ich in ihrer anderen Geschichte ein wenig vermisst habe. So sind die Figuren liebevoll ausgearbeitet, wirken sympathisch und auch die Dialoge haben immer ihren Charme und sind stellenweise humorvoll, aber auch melancholisch. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und war nach meinem Geschmack viel zu schnell ausgelesen. Die Autorin beschreibt ihre Figuren, deren Gefühle und Situationen sehr ausführlich und so konnte ich sie mir nicht nur bildlich sehr gut vorstellen, sondern sie auch so gut kennen lernen, dass ich einige von ihnen ins Herz schließen konnte. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Geschichte in gewisser Art und Weise schon kannte, denn viele Situationen haben mich u.a. sehr an „Unter deinem Stern“ von Victoria Connelly erinnert. Dort haben die Engel eine identische Rolle gespielt und somit konnte ich hierbei nur noch selten überrascht werden, was ich ein wenig schade finde. Hierbei möchte ich der Autorin aber keinesfalls unterstellen, dass sie von anderen Autoren abgeschrieben hat, es ist nur leider so, dass man bei diesem Genre leider kaum noch überrascht wird, da viele Ideen einfach schon von anderen Autoren in ähnlicher Art und Weise umgesetzt wurden.

Mit Roy und Julie lernt man zwei Figuren kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Durch einige Schicksalsschläge ist Roy zu einem eiskalten Menschen geworden, der sich für Frauen nicht interessiert und nur noch seine Firma im Kopf hat. Seine Mutter weist er immer wieder ab oder räumt ihr nur wenig Zeit ein, seinen Vater ignoriert er seit der Scheidung gänzlich. Julie ist dagegen ein Familienmensch. Sie ist aus Liebe zu ihrem Vater wieder zu ihm gezogen und kümmert sich um ihn, damit er nach dem Tod seiner geliebten Frau nicht so alleine ist. Sie ist sehr temperamentvoll und sagt ihre Meinung ohne Rücksicht auf Verluste frei heraus, was nicht immer so ganz ankommen mag. Mercy, Goodness und Shirley haben mir als Engel ganz gut gefallen, auch wenn diese stellenweise ganz schön anstrengend waren. Sie sind glücklich, dass sie mal wieder eine wichtige Aufgabe erhalten, die dazu noch auf der Erde stattfindet, denn normalerweise lässt ihr Chef Gabriel sie nur ungern auf die Erde, da dabei bislang immer das Chaos ausgebrochen ist. Sie sind oftmals ein bisschen übermotiviert und stecken voller Ideen, was ganz niedlich zu beobachten ist. Leider haben sie mich jedoch sehr an andere Engel aus „Unter deinem Stern“ erinnert, sodass ich sie unfreiwillig immer wieder miteinander verglichen habe.

Die Liebesgeschichte hat mir jedoch sehr gefallen, auch wenn diese stellenweise relativ vorhersehbar war. Dies hat mich jedoch nicht gestört, da die Geschichte so schön erzählt wird, dass mir richtig warm ums Herz wurde. Zugegeben, manchmal wurde es ganz schön kitschig, aber sowas muss ab und zu einfach mal sein, solange von Autorenseite her nicht übertrieben wird. Dazu ist es mal schön zu sehen, wie sich zwei Menschen annähern, die auf den ersten Blick alles andere als zusammenpassen. Dies brachte nicht nur den nötigen Pfiff in die Geschichte, sondern war auch ansonsten stellenweise sehr spannend.

Dank der wunderschönen Covergestaltung bin ich gleich ein bisschen mehr in Weihnachtsstimmung gekommen. Die drei Weihnachtsstiefel, die weihnachtlich dekorierte Treppe und der leuchtende Weihnachtsbaum im Hintergrund passen sehr gut zur Geschichte und geben insgesamt ein tolles Bild ab. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und fasst die Geschichte toll zusammen.

„Liebe, die vom Himmel fällt“ ist sicherlich nicht perfekt und hat mich an vielen Stellen auch an andere Bücher erinnert, aber dennoch konnte mich die Geschichte gut unterhalten und mich ein bisschen in Weihnachtsstimmung versetzen. Die liebevoll ausgearbeiteten Figuren haben es mir dabei besonders angetan und somit möchte ich dieses Ebook jedem Leser empfehlen, der sich für romantische Geschichten und/oder Engelsgeschichten interessiert.

Ein Kommentar zu „Debbie Macomber – Liebe, die vom Himmel fällt

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