Literaturverfilmung · Rezension

[Literaturverfilmung] Mit dir an meiner Seite

Deutscher Titel: Mit dir an meiner Seite
Originaltitel: The Last Song
Buchautor: Nicholas Sparks
Erstausstrahlung: 2010
Produktion: Jennifer Gibgot, Adam Shankman
Länge: 108 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Darsteller: Miley Cyrus, Liam Hemsworth, Greg Kinnear, Bobby Coleman, Kelly Preston, u.a.
Homepage: IMDB, da keine Homepage vorhanden

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Inhalt
Zusammen mit ihrem jüngeren Bruder verbringt Teenager Ronnie den Sommer mit ihrem Vater, dem sie die Trennung von ihrer Mutter nie vergeben hat. Anfangs gibt sie sich erwartet rebellisch, zeigt ihm die kalte Schulter. Doch als sie sich in den jungen Mädchenschwarm Will verliebt, taut Ronnie auf und beendet die Eiszeit mit ihrem Vater. Plötzlich ist dieser Sommer an einem idyllischen Ostküstenstrand ein Sommer der Liebe. Doch schwere Prüfungen warten noch, bis Ronnie ins Glück und ein selbstständiges Leben entlassen werden kann.

Meine Meinung
Die Bücher von Nicholas Sparks haben es mir schon immer angetan. Da die meisten seiner Filme bereits verfilmt wurden, ist dies für mich besonders schön, da ich so auch sämtliche Geschehnisse zusätzlich über den Fernseher verfolgen kann. „Mit dir an meiner Seite“ gehört zu den Filmen, die ich noch nicht gesehen habe, von daher musste dies nun dringend nachgeholt werden.

Die Geschichte ist schnell erzählt:
Ronnie und ihr jüngerer Bruder sollen den Sommer bei ihrem Vater verbringen, was sie jedoch alles andere als toll findet, da sie die Scheidung ihrer Eltern nie ganz verkraftet hat und ihrem Vater die Schuld an der Trennung gibt. Sie zeigt sich dabei oftmals recht aggressiv und rebellisch, was ihr Bruder, aber auch ihr Vater nicht ganz verstehen kann. In der kleinen Küstenstadt lernt sie dabei Will kennen, doch natürlich wird den beiden Teenagern immer wieder kleine Hürden in den Weg gestellt. Aber auch in der Familie gibt es einige Probleme, von denen Ronnie noch nichts ahnt…

Zugegeben: Als es hieß, dass Miley Cyrus darin die weibliche Hauptrolle spielt, war ich mehr als skeptisch, denn ich bin nicht unbedingt der größte Fan von ihr, dennoch war ich am Ende doch recht positiv überrascht von ihr. Natürlich hat sie wieder einmal ihre Mimik nicht im Griff, was mir bereits in anderen Filmen negativ aufgefallen ist, aber dennoch hat sie ihre Rolle sehr authentisch gespielt. Gleiches gilt für Liam Hemsworth, den viele bereits aus „Die Tribute von Panem“ kennen. Er hat mir in dem Film sehr gut gefallen und hat seine Rolle ebenfalls authentisch gespielt, dazu merkt man den beiden Darstellern an, wie toll sie vor, aber auch hinter den Kameras, miteinander harmoniert haben.

Die Nebendarsteller sind ebenfalls gut gecastet worden und haben allesamt miteinander gut harmoniert, was dem Film sichtlich gut tat, denn dieser ist zwar sehr schön anzusehen, aber dann doch deutlich schwächer als das Buch.

Wer aber nun glaubt, dass man es mit einem reinen Liebesfilm zu tun hat, der irrt sich gewaltig, denn es wird vielmehr eine Vater-Tochter-Geschichte erzählt, die manchmal an ihre Grenzen stößt, da Ronnie trotz einiger Bemühungen nie ganz aus ihrer Haut kann und von daher immer wieder ihren Vater abweist, obwohl sie dies eigentlich nicht möchte. Dazu ist der Film an vielen Stellen sehr klischeehaft und manchmal wird auch ganz schön bei der Dramatik übertrieben, aber dennoch hatte ich meinen Spaß an dem Film, auch wenn das Ende stellenweise sehr traurig ist.

Der Soundtrack ist dazu richtig gut. Zwar singt auch hier Miley Cyrus den Titelsong, jedoch ist der sehr schön und passt perfekt zu diesem Film. Daneben gibt es einige Songs von One Republic, Iron & Wine, Maaron 5 und viele weitere namhafte Künstler, die gut auf den Film abgestimmt sind.

Fazit:
Es gibt sicherlich bessere Sparks-Verfilmungen als „Mir dir an meiner Seite“, aber dennoch ist dieser Film für verregnete Nachmittage oder einen DVD-Film bestens geeignet.

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Anmerkung: Diese Rezension ist auch hier erschienen.

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