Rezension

Steffi von Wolff – Hundsmiserabel

Kurzbeschreibung
Die Tücke steckt bekanntlich im Detail. Das stellt auch Stephanie fest, als sie das erste Mal die Geburtstagstorte ihrer kleinen Schwester backen darf. Ein kleiner Fehler bei der Auswahl der Zutaten beschert der ganzen Familie eine unvergessliche Kinderparty… ~ Quelle

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Meine Meinung
Wenn ich an deutschsprachige, humorvolle Autorinnen denke, denke ich spontan auch immer an Steffi von Wolff. Sicherlich, ihr Humor ist stellenweise schon sehr speziell, aber dennoch fühle ich mich in ihren Werken (fast) immer gut unterhalten. Da Weihnachten vor der Tür steht, wollte ich auch zu diesem Thema Geschichten von ihr lesen und so habe ich mich u.a. für „Hundsmiserabel“ entschieden. Bereits „Gut geplant ist halb verloren“, ebenfalls eine Weihnachtsgeschichte, hat mir sehr gefallen und somit waren meine Erwartungen an „Hundsmiserabel“ recht hoch. „Hundsmiserabel“ stammt aus der Kurzgeschichtensammlung „Morgen Freundchen, wird’s was geben“, die im Oktober 2012 erschienen ist.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Stephanie denkt an die vergangenen Jahre und erinnert sich dabei besonders an einen Geburtstag ihrer kleinen Schwester zurück, weil sie dort zum ersten Mal alleine einen Geburtstagskuchen backen durfte. Gleichzeitig stand Weihnachten direkt vor der Tür, sodass der Trubel in ihrem Elternhaus noch größer wurde. Natürlich ist ihre kleine Schwester mit keinem Backvorschlag zufrieden und somit musste es am Ende ein richtiger Kracher sein, um ihre Schwester noch zu überzeugen. Dabei ist jedoch eine kleine Backzutat verwechselt worden, die dafür sorgte dass dieser Geburtstag tatsächlich nie vergessen wird.

Obwohl die Geschichte mit gerade einmal knapp 17 Seiten relativ kurz ist, hatte so manche Stelle dann doch ihre Länge, was ich zuvor nicht erwartet hätte, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört, da ich dennoch gut unterhalten wurde. Dabei beweist die Autorin auch wieder eine Menge Humor und überzeugt mit einem leichten und stellenweise auch flapsigen Schreibstil, denn ich so sehr an ihr mag. Allerdings muss in diesem Fall auch gesagt sein, dass bei dieser Geschichte an so vielen Stellen viel zu überspitzt reagiert wurde, sodass die Geschichte eventuell nicht Jedermanns Sache ist. Man muss diesen Humor und den Schreibstil schon mögen, um sich auf die Geschichte voll und ganz einlassen zu können.

Das Cover ist nicht unbedingt der größte Hingucker und passt auch gar nicht zur Geschichte, was ich jedoch nicht allzu schlimm finde, da das Cover dem Buch „Morgen Freundchen, wird’s was geben“ angepasst ist. Die Kurzbeschreibung ist dagegen gelungen und hat mich direkt zum Lesen animiert.

„Hundsmiserabel“ ist sicherlich nicht die typische Weihnachtsgeschichte, die man bei dem Cover erwarten könnte, aber dennoch konnte mich die Autorin erneut mit liebenswerten Figuren und einem unterhaltsamen Plot überzeugen. Wer mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte lesen möchte, ist bei diesem Ebook bestens aufgehoben.

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