Rezension

Steffi von Wolff – Gut geplant ist halb verloren

Kurzbeschreibung
Gute Planung ist alles – außer an Weihnachten. Da artet auch das pannensicherste Zeitmanagement garantiert in eine Katastrophe aus. Ein kleiner Alptraum, wenn man es selbst erlebt – höchstvergnüglich, wenn Steffi von Wolff davon erzählt. ~ Quelle

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Meine Meinung
Weihnachten steht fast schon wieder vor der Tür und somit habe ich mich mal wieder nach ein paar interessanten Weihnachtsgeschichten umgesehen und habe dabei zwei Kurzgeschichten von Steffi von Wolff entdeckt. „Gut geplant ist halb verloren“ macht dabei den Anfang. Diese Kurzgeschichte stammt aus der Kurzgeschichtensammlung „Morgen Freundchen, wird’s was geben“, die im Oktober 2012 erschienen ist.

Wer kennt das nicht? Weihnachten steht vor der Tür, man hat eine riesengroße To-Do-Liste und möchte am liebsten alles direkt auf einmal erledigen, was aber leider nicht so recht gelingen mag – und dann bricht die Hektik aus. So wird hier mal ein Produkt im Supermarkt vergessen, mal wird an ein Geschenk nicht mehr gedacht, aber zum Glück hat man im Hintergrund viele kleine Helfer, die einen in der Not entlasten können.

Steffi von Wolff gehört schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautorinnen und von daher wollte ich diese Kurzgeschichte unbedingt lesen. Auch wenn es bereits hier und da mal eine Geschichte gab, die mir von ihr nicht gefallen hat, war ich dennoch sehr gespannt auf „Gut geplant ist halb verloren“. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht.

Obwohl die Kurzgeschichte nur wenige Seiten beträgt, habe ich mich auf nahezu jeder Seite verstanden gefühlt und mich in der ein oder anderen Situation auch wiedererkannt. Die Protagonistin steht dabei die ganze Zeit unter immensen Druck, der eigentlich nicht nötig ist, aber während der Weihnachtszeit praktisch zu ihr gehört.

Der Schreibstil ist dabei wieder einmal sehr typisch für Steffi von Wolff: Witzig, spritzig und immer sehr unterhaltsam. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und ich bin mir sicher, dass sich eine Menge Leser in der gestressten Protagonistin wiedererkennen werden.

Das Cover ist nicht unbedingt der größte Hingucker und passt auch gar nicht zur Geschichte, was ich jedoch nicht allzu schlimm finde, da das Cover dem Buch „Morgen Freundchen, wird’s was geben“ angepasst ist. Die Kurzbeschreibung ist dagegen gelungen und hat mich direkt zum Lesen animiert.

„Gut geplant ist halb verloren“ konnte mich trotz der Kürze von gerade einmal 13 Seiten von sich überzeugen. Dank der aktuellen Thematik konnte ich mich sehr gut wiedererkennen und auch über die ein oder andere Situation konnte ich immerhin schmunzeln. Wer gerne Weihnachtsgeschichten liest und den (stellenweise sehr speziellen) Humor von Steffi von Wolff mag, wird diese Kurzgeschichte sicherlich mögen. Empfehlenswert!

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