Ich habe abgebrochen...

[Ich habe abgebrochen…] Franziska Gehm – Tränenengel

„Tränenengel“ hatte von Anfang an einen schweren Stand bei mir, denn das Buch stand sage und schreibe ganze drei Jahre in meinem Bücherregal, ohne groß beachtet zu werden. Nun hatte ich mal wieder Lust auf einen Thriller und wollte diesem Buch eine Chance geben, aber leider merkte ich recht schnell, dass es nicht so ganz passen wollte.
Die Kurzbeschreibung klang noch sehr interessant, aber leider hatte ich sehr große Probleme mit dem Schreibstil, sodass ich mich nie so ganz auf die Geschichte einlassen konnte, was am Ende auch dazu geführt hat, dass ich das Buch abgebrochen habe.

Die Handlung ist schnell erzählt: Nora, ein beliebtes Mädchen, wird blutüberströmt mitten in der Nacht nackt auf einer Badeinsel gefunden. Sie wurde von jemand mit mehreren Schnittwunden schwer verletzt und allein gelassen. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Täter, braucht aber die notwendige Hilfe von Flora, jedoch kann sie anfangs nicht helfen, da sie keinerlei Erinnerungen an den Täter hat, bis diese nach einiger Zeit immer mehr langsam zurückkehren.

An sich ist die Geschichte um Flora ja recht interessant, aber leider liest sich die Geschichte so abgehackt, dass ich immer wieder den Faden verloren habe. Die Sätze sind dazu sehr kurz, bestehen teilweise sogar nur aus zwei Wörtern. Normalerweise mag ich so einen Stil, allerdings muss dieser dann auch zu dem jeweiligen Buch passen und dies hat es bei „Tränenengel“ leider nicht getan.
Außerdem hatte ich das Problem, dass ich mit den Figuren nicht warm wurde. Zwar waren die Gedanken von Flora zum Teil recht interessant, nur leider brachte mir dies nichts, da ich nie wirklich das Gefühl hatte, dass ich das junge Mädchen kennenlernen durfte. So wurde sie, aber auch die anderen Charaktere recht oberflächlich beschrieben und somit bekam ich nicht die Chance, mit ihnen warm zu werden.

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, nur leider war dies einfach nicht möglich. Obwohl die Geschichte nur 288 Seiten umfasst, kam es mir an sehr vielen Stellen so vor, als würde man die Geschichte nur unnötig in die Länge ziehen. Somit war für mich auf Seite 196 Schluss und ich habe das Buch enttäuscht zur Seite gelegt.

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