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„Ein plötzlicher Todesfall“ – ein erstes Fazit

Nachdem ich vor ein paar Tagen berichtet habe, dass ich mir „Ein plötzlicher Todesfall“ gekauft habe, wurde ich bereits mehrfach gefragt, was ich denn nun von dem Buch halten würde. Nun gibt es ein erstes Fazit.

Ich muss gestehen, dass ich enttäuscht bin. Zwar bin ich erst bei der Hälfte angelangt, aber dennoch kann ich eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. So gerne ich es auch schneller lesen würde, es geht nicht, denn dieses Buch ist alles andere als ein „Weglesebuch“.
Joanne K. Rowling hat weiterhin einen wunderbaren Schreibstil, der in diesem Buch jedoch deutlich facettenreicher als in der „Harry Potter“-Reihe ist. In „Ein plötzlicher Todesfall“ wird auch gerne mal über Sex gesprochen und die Autorin scheut auch nicht vor Schimpfwörtern. Da fällt auch gerne mal das Wort „W*chser“, was zwar zu manchen Charakteren gut passt, aber dennoch sehr ungewohnt ist.

Dazu ist das Buch vollgepackt mit Charakteren, die ich mir leider immer noch nicht alle merken kann. Es scheint, als würde tatsächlich das komplette Dorf zu Wort kommen, sodass es sehr schwer fällt, die Charaktere nicht zu verwechseln. Die vielen Perspektivenwechsel wirken manchmal zu sehr gewollt, dadurch lernt man jeden Charakter nur oberflächlich kennen, was ich relativ schade finde.

Außerdem kann ich momentan absolut nicht verstehen, wie man „Ein plötzlicher Todesfall“ als Krimi bezeichnen kann. Auf englischen Blogs habe ich Vergleiche mit Agatha Christie und ihrer „Miss Marple“-Reihe gelesen, dies kann ich jedoch alles andere als bestätigen, denn es passiert quasi rein gar nichts, was nur ansatzweise an einen Krimi erinnert.
Vielmehr wird einfach nur auf das Dorfleben eingegangen und wie jeder mit dem Tod von Barry Fairbrother umgeht. Außerdem beginnt der Kampf um den Sitz im Gemeinderat, was ebenfalls jetzt nicht soooo spannend ist.

Wie man vielleicht merkt, fällt es mir ganz schön schwer, mich an dieses Buch zu gewöhnen. Wäre das Buch nicht von Frau Rowling, hätte ich es wahrscheinlich schon längst abgebrochen, da ich die Autorin aber weiterhin sehr schätze, möchte ich dem Buch weiterhin eine Chance geben. Wer weiß, vielleicht wird es ja noch besser.

9 Kommentare zu „„Ein plötzlicher Todesfall“ – ein erstes Fazit

  1. oh je, das klingt ja nicht so gut. Ich werde das Buch auf keinen Fall lesen, aber einfach, weil es mich inhaltlich nicht anspricht.

    Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und dass es besser wird, auch wenn ich es bezweifle

    Christina

  2. Ich habe mir auch vorgenommen, das Buch zu lesen. Zwar habe ich noch nicht alle Harry Potter Bücher durch, aber ich war fest davon überzeugt, dass das neue Buch ein richtiger hit wird … gerade wegen ihres guten Schreibstil … wirklich schade, dass du enttäuscht bist von dem Buch. Aber ich denke mir wird es nicht anders gehen, da ich sehr hohe Erwartungen an das Buch habe 😦

    Liebste Grüße
    ivi

  3. mmh..komischerweise hab ich mir ähnliches schon fast gedacht. Ich weiß zwar nicht warum, aber ich hatte das so im Gefühl..denn die Vergleiche mit Agatha Christie fand ich schon sehr gewagt..denn diese Bücher kenne ich so ziemlich alle..und die sind für mich halt wirklich echter Krimi..nunja..bin mal auf dein Fazit am Ende gespannt..
    lg
    Aki

  4. Kann dich voll verstehen! Habe nach den ersten 100 oder 200 Seiten auch überlegt, ob ich es abbreche. Aber nachher war doch ausschlaggebend, dass ich 25 Euro für das Buch bezahlt hatte 😉 Habe heute ein Buchgedanken-Video dazu gedreht, das Dienstag online geht. Eine Rezension werde ich NICHT machen, denn ich war auch von einem Krimi ausgegangen und du hast Recht: Das ist es definitiv nicht. Mich hat das Buch ziemlich runtergezogen ;-(

  5. Jetzt bin ich froh, dass ich mir s schon genug Spannung am WE das Buch nicht gekauft habe. Ich hatte es nämlich auch in der Hand. Bei dem Umfang dieses Buches finde ich, dass es genug Spannung haben muss, dass sich die Seiten im Flug lesen. Ich freue mich schon auf weitere Rezensionen, um mehr zu erfahren. Vielleicht kaufe ich mir dann nächstes Jahr die TB-Ausgabe.

  6. Oje, da ist in meinem Kommentar einiges durcheinander gepurzelt! Der erste Satz soll lauten: Ich bin froh, dass ich der Versuchuchung widerstanden habe, und das Buch am WE nnicht gekauft habe. Sorry für die Tippfehler!!!!

  7. Ich hab den Christie-Vergleich auch nur auf englischen Blogs aufgeschnappt, deswegen hab ich dies zunächst geglaubt, aber leider war dies dann wohl nix 😦

  8. ich fand den Vergleich vor Allem deswegen komisch, weil die Leseprobe mich so gaaar nicht an christie erinnerte..aber ich bin echt mal gespannt was noch so einige Buchblogger so sagen wenn! sie fertig sind 😉
    ❤ Aki

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