Rezension

Jennifer Jäger – Niamhs Reise (Saphirtränen #1)

Kurzbeschreibung
Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Die junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde…

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Meine Meinung
Als ich von „Niamhs Reise“ die Leseprobe gelesen habe, stand für mich schnell fest, dass ich dem Buch eine Chance geben möchte. Das Cover ist sehr schön gestaltet, die Kapitelgestaltung ist ansehnlich und der Schreibstil wirkt auf den ersten Blick flüssig und angenehm, von daher habe ich mir einiges erhofft.

Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Jennifer Jäger hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Charaktere und Schauplätze werden liebevoll und ausführlich beschrieben, sodass ich mir alles zu jeder Zeit bildlich vorstellen konnte.
Die Idee, dass ein magisches Wesen mit Magie nichts anfangen kann und dies alles für Unfug hält, hat mir sehr gut gefallen, allgemein merkt man der Autorin an, dass sie für die „Saphirtränen“-Reihe noch einige Ideen parat hat. Das Potential ist vorhanden, sodass ich bereits jetzt schon gespannt bin, was im zweiten Band passieren wird.

Mit Niamh lernt man eine interessante Protagonistin kennen, die es oft nicht leicht hat, es aber auch dem Leser nicht unbedingt leicht macht. Sie ist in ihrer Gemeinschaft eine Außenseiterin, die oftmals gemieden wird und sogar von ihren Eltern mehr oder weniger abgewiesen wird. Dies liegt nicht nur an ihrem Aussehen, sondern auch an ihrer Einstellung zur Magie, die für das Volk der Ilyea inakzeptabel ist. Problematisch ist bei ihr, dass sie oftmals zu cool und gleichgültig reagiert. Auf der einen Seite mag das zwar als Selbstschutz gelten, allerdings wirkt ihr Verhalten dadurch bei gewissen Situation etwas unglaubwürdig. Bei ihr ist noch deutlich Luft nach oben, von daher bin ich auf ihre Entwicklung sehr gespannt.
Interessant ist auch der Halbdämon Edan. Niamh fühlt sich von ihm angezogen, was aufgrund seines Charakters verständlich ist, allerdings habe ich mich auch gefragt, wieso sie ihn so nah an sich ran lässt.

Ich hätte gerne viel mehr über Niamh, Edan und ihre Welt erfahren, leider war nach umgerechnet 145 Seiten Schluss, was die Vorfreude auf den zweiten Band nur noch höher wachsen lässt. Aktuell sind noch einige Fragen offen und ich hoffe, dass ich diese im Nachfolger beantwortet bekomme.

Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Die vielen Grün- und Blautöne passen gut zur Natur um Umgebung, in der sich Niamh aufhält. Die beiden Figuren auf dem Cover, bzw. Niamh und die sie haltende Hand wirken dagegen etwas zu theatralisch, aber dennoch schön. Auch die Kurzbeschreibung liest sich gut und macht Lust auf mehr.

Insgesamt hat mir „Niamhs Reise“ gut gefallen. Der Auftakt bietet eine Menge Informationen und Potential, sodass ich mir um den zweiten Band keine Sorgen machen muss. Jennifer Jäger sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Empfehlenswert.

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