Rezension

Joanne K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Kurzbeschreibung
An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Dumbledore und er begonnen haben. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite und einem magischen Zelt im Gepäck begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise, quer durch das ganze Land. Als die drei dabei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch er ahnt schon jetzt: Welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten…

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Meine Meinung
Nach dem ereignisreichen Ende des sechsten Bandes, geht es mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ direkt weiter. Joanne K. Rowling hat ihren Charakteren keine große Atempause gegönnt und schickt sie direkt weiter auf ihre Suche nach den Horkruxen.

Ich kann es nur immer wieder sagen und loben: Es ist einfach großartig, wie sich Joanne K. Rowling immer wieder aufs Neue steigern kann und die Geschichte weiterhin konstant gut erzählt. Für mich ist das eine große Kunst, denn bei vielen anderen Reihen musste ich immer wieder feststellen, wie den Autoren mittendrin die Luft ausging. Bei Harry Potter ist das nicht so. Jede Seite ist magisch, faszinierend, spannend und unterhaltsam zugleich. Selten war die Handlung im Verlauf düsterer und brutaler, selten hat man so viele geliebte Charaktere auf einmal verloren.

Die Suche nach den Horkruxen wird sehr ereignisreich und spannend dargestellt, oftmals passieren Dinge vollkommen unverhofft, sodass ich auch nach fast sechs Jahren immer noch „Genial!“ denke. Harry, Hermine und Ron erleben eine Suche, die es in sich hat. Sie sind der ständigen Gefahr ausgesetzt, müssen leider oftmals orientierungslos agieren und sie wissen nie, was der nächste Tag für sie bereit hält. Durch den ständigen Stress, dem Druck und die Sorge um sich und die Anderen, kommt es auch häufiger zum Streit, der sogar zu einer Trennung führt. Allerdings müssen sie ihre Suche nicht alleine durchstehen, denn sie bekommen immer wieder Hilfe von außerhalb, die sie nicht erwartet haben. So taucht u.a. vollkommen unerwartet das Schwert von Gryffindor in einem See auf und Dumbledores Hinterlassenschaften sind ebenfalls sehr hilfreich und entscheidend.

Die spätere Schlacht um Hogwarts wird grandios dargestellt. Joanne K. Rowling hat es geschafft, die Schlacht extrem spannend zu gestalten und trotz vieler schmerzlicher Verluste, wird der Kampf nicht allzu brutal geschildert. Die Dialoge sind immerzu passend und es läuft alles wie ein Film im Kopf ab. Ich kann die Szenen gar nicht oft genug loben.

Auch mit dem Ende bin ich mittlerweile versöhnt. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich noch etwas enttäuscht, mittlerweile kann ich mir gar kein anderes Ende mehr vorstellen, denn genauso ist es perfekt und jeder Charakter konnte auf seine Art und Weise Frieden mit sich schließen.
Die Charaktere konnten sich auch dieses Mal noch einmal steigern, auch lernt man viele neue Zauberer kennen, die ich zwar nicht allesamt ins Herz schließen konnte, aber dennoch ihre Berechtigung in dem Buch haben. Dazu muss man sich als Leser von einigen Charakteren verabschieden, die im Laufe der Geschichte gestorben sind. Bei einigen Zauberern ist der Tod die einzig richtige Entscheidung, da es zur Handlung passt, bei anderen habe ich es dagegen überhaupt nicht verstanden, da es absolut unpassend war.

Die Covergestaltung hat mir auch bei diesem Band sehr gut gefallen. Es wird ein wichtiger Teil des Showdowns dargestellt, der sehr gut dargestellt wurde. Harry und Voldemort stehen im Wald und das große Duell steht kurz bevor. Ich kann es nur immer wieder sagen: Wirklich schön, welche Mühe sich der Verlag bei der Gestaltung gemacht hat. Auch die Kurzbeschreibung liest sich wieder einmal sehr gut.

Das war sie also: Die Harry Potter-Reihe. Ich bin froh und dankbar, dass Joanne K. Rowling mich seit so vielen Jahren schon begleitet und mir immer wieder ein Stück Hogwarts geschenkt hat. Selbst nach dem x-fachen Lesen denke ich immer wieder, dass dies nicht alles sein kann. Ich kann nur hoffen, dass uns die Autorin irgendwann noch einmal in die Welt der Zauberer entführen wird. Für mich immer noch eine der besten Reihen, die es je gegeben hat. Wer Harry Potter immer noch nicht gelesen hat, hat definitiv etwas im Leben verpasst. Absolut empfehlenswert!

Reihenfolge:
Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Orden des Phoenix
Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

3 Kommentare zu „Joanne K. Rowling – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

  1. Es gibt nur eine Sache die mich bei dem Buch gestört hat: Am Schluss, als Harry, Ginny, Ron und Hermine mit ihren Kindern am Zug stehen… für mich hätte davor noch hingehört, WAS sie jetzt letztendlich machen… ich konnte mir nicht vorstellen, dass Hermine nicht zumindest die Schule beendet. Habe aber mal ein Interview von JKR gelesen, wo sie genau diese Fragen beantwortet hat, seitdem bin ich zufrieden 😉

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